Zuständig ist der Ordnungsbehördenbezirk

Horst Groß: Warnung vor Radar ist Quatsch

Bebra. Im größten Teil des Kreises ist der sogenannte Ordnungsbehördenbezirk für die Radaranlagen zuständig, sowohl für die fest installierten etwa in Lispenhausen oder in Ludwigsau, aber auch für die mobilen Anlagen.

„Der größte Quatsch, den es gibt“, so deutlich lehnt Bürgermeister Horst Groß (CDU) die Pläne von Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) ab, vor jeder fest installierten Radaranlage mit einem Schild zu warnen.

„Das soll er dann auch bezahlen“, fordert der Bürgermeister. Bevor das Geld nicht zur Verfügung gestellt werde, „passiert nichts“. Auch wenn Hessen Mobil die Schilder aufstellen sollte, bräuchte dieses Amt aus der Sicht von Bürgermeister Groß eine Genehmigung vom Ordnungsbehördenbezirk.

Groß hält mit seiner Meinung zu den Warnschildern nicht hinter dem Berg. Er spricht von Kokolores und fügt hinzu: „Als ob wir in Deutschland keine anderen Sorgen hätten.“

Zum Ordnungsbehördenbezirk mit Sitz in Bebra gehören im Kreis alle Städte außer Bad Hersfeld sowie die meisten Gemeinden. Jährlich fließt Geld aus der Überschussbeteiligung in die Kassen der Gemeinden. Die Einnahmen überschreiten die Millionengrenze.

Neueste Zahlen aus den Jahren 2011 und 2012 gibt es erst im September, kündigte Groß an. Die Leiterin des Ordnungbehördenbezirks, Jutta Gleim-Bardt, sei erkrankt. (ank)

Quelle: HNA

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