Zertifikat für Ernährungs- und Verbraucherbildung für die Beruflichen Schulen Bebra

Gesundheit fängt beim Essen an

BEBRA. Mit der Bestätigung des Teilzertifikats „Ernährungs- und Verbraucherbildung“ wurde an den Beruflichen Schulen Bebra der Grundstein dafür gelegt, wieder eine der wenigen gesundheitsfördernde Schulen Hessens zu werden.

Seit 2011 dürfen sich die Beruflichen Schulen Bebra „Gesundheitsfördernde Schule“ nennen. Zu diesem Gesamtzertifikat sind die Teilzertifikate Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung, Bewegung und Wahrnehmung, Sucht- und Gewaltprävention sowie Ernährungs- und Verbraucherbildung erforderlich. Doch wie die TÜV-Plakette am Auto sind auch die Laufzeiten dieser Zertifikate begrenzt. Das bedeutet, dass die Schulen sich im Rhythmus von vier Jahren überprüfen lassen müssen. Nun haben die Beruflichen Schulen Bebra erneut das Teilzertifikat „Ernährungs- und Verbraucherbildung“ erhalten.

Wenige machen ernst

„Alle wollen Gesundheit. Viele wollen Gesundheit fördern, wenige machen ernst damit“, mit diesem Zitat von Gesundheitspapst Siegfried Seeger begann Peter Bikoni, Fachberater für Schule und Gesundheit beim Schulamt Bebra während einer kleinen Feierstunde zur Übergabe des Zertifikats. Anschließend führte er aus, warum die Beruflichen Schulen Bebra das beste Gegenbeispiel darstellen: Hier werde Gesundheitsförderung systematisch und nachhaltig geplant und umgesetzt. „Das Zertifikat ist eine Anerkennung der erfolgreichen langjährigen Arbeit und der Verknüpfung von Schulentwicklung mit dem Prozess der Gesundheitsförderung“, sagte Bikoni.

Die Leiterin der Steuergruppe Gesundheit, Inga Petersson, ist zuversichtlich, dass die anstehenden Aufgaben und Projekte mit umso mehr Schwung bewältigt werden können. Schulleiter Wolfgang Haas würdigte vor allem die gute Zusammenarbeit im Team.

Nun gilt es, auch die anderen Teilzertifikate fortschreiben zu lassen, um den begehrten Titel wieder zu erreichen. (zpk)

Quelle: HNA

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