Die Schüler der Jakob-Grimm-Schule blicken hoffnungsvoll in die Zukunft

Geschichten fürs Leben

Eine liebevolle Geste: Ermutigende Worte zieren sowohl die Zäune vor der Jakob-Grimm-Schule als auch die Wände im Inneren des Gebäudes. Die selbst gestalteten Plakate von Familien und Freunden motivieren die angehenden Abiturienten. Unser Bild zeigt - von links - Janice Zitoun, Alexander Wahl, Hendrik Larson und Lena Sandrock. Foto: Gevorgyan

Rotenburg. Stress, Chaos, viele Erlebnisse und ein neuer Lebensabschnitt - das sind die Worte, die Alexander Wahl, Lena Sandrock, Janice Zitoun und Hendrik Larson als Erstes bei dem Wort „Abitur“ durch den Kopf schießen. Zurzeit schreiben die Schüler der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule ihre schriftlichen Abiturprüfungen.

Dabei laufen die Vorbereitungen bei fast allen angehenden Abiturienten gleich ab. „Als Erstes habe ich einen Zeitplan erstellt, um die Lern- und Ruhephasen besser einzuteilen“, sagt Janice Zitoun. „Mithilfe der Handreichungen bearbeite ich Schritt für Schritt den Lernstoff“, ergänzt Alexander Wahl, der mit seinen 17 Jahren zu den Jüngsten im Jahrgang zählt. Janice Zitoun nimmt sich, wie die meisten ihrer Mitschüler, Bücher zu Hilfe. Auch verschiedene Suchportale und Lernseiten aus dem Internet werden zum Üben gerne genutzt.

Am besten alleine

„Am besten lerne ich alleine. Das machen eigentlich fast alle, da so die Konzentration beim Einzelnen am besten gewährleistet ist,“ erzählt Lena Sandrock. Bei Fragen und Problemen wenden sich die Abiturienten meistens an ihre Lehrer oder Mitschüler. Ob sie sich dabei bereit genug für die anstehenden Klausuren fühlen, hängt von den jeweiligen Kursen, den Lehrern oder der eigenen Vorbereitung ab. Auch die Vorschläge in den Abiturprüfungen spielen eine große Rolle, findet Janice Zitoun.

Um motiviert bei der Sache zu bleiben, denken die angehenden Abiturienten stets an ihre Pläne für die Zukunft und die Belohnungen, die sie auf dem Weg bis zum Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife etappenweise erhalten werden. Für Alexander Wahl ist es zum Beispiel die Parkplatzparty, und Janice Zitoun freut sich auf das Verkleiden in der Mottowoche. Der Spaß kommt somit trotz all der Pflichten und harten Arbeit nicht zu kurz.

„Ich glaube echt, dass uns die Welt irgendwo offensteht.“

Hendrik Larson

Die Verbindung zu den Lehrern ist besonders in der Abiturphase intensiv, da sie zu einer hilfreichen Stütze werden. Einen ganz besonderen Bezug haben die vier zum Leiter ihres Chemie-Leistungskurses, Marc Heinzerling.

Trotzdem verlangt das G8-Abitur den Schülern sehr viel ab. Hendrik Larson ist davon überzeugt, dass die meisten noch nicht reif genug sind und ein Jahr mehr Vorbereitung effektiver für die Entwicklung wäre.

Nichtsdestotrotz sind sich alle vier über eine viel versprechende Zukunft nach dem Abitur einig. „Ich glaube echt, dass uns die Welt irgendwo offensteht“, sagt Hendrik Larson. Er und seine Mitstreiter haben die Hoffnung, dass sich der momentane Stress und das Chaos auszahlen und sie mit dem Abitur in der Tasche ihre Ziele erreichen können.

Von Sara Gevorgyan

Quelle: HNA

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