Genoscolar zahlt nach gutem Geschäftsjahr fünf Prozent Dividende aus

Rotenburg. Die Rotenburger Energiegenossenschaft Genoscolar will weiter wachsen und vermutlich noch in diesem Jahr weitere Solaranlagen bauen. Das wurde deutlich bei der Generalversammlung der Genossenschaft.

Auch die Nutzung von Wasserkraft sowie die Beteiligung an Windkraftanlagen schloss Vorstandsmitglied Manfred Ringer nicht aus. Angesichts des guten Geschäftsverlaufs beschloss die Generalversammlung für das Jahr 2012 eine Dividenden-Auszahlung von fünf Prozentan die Mitglieder.

Die Entwicklung der Genossenschaft habe alle Erwartungen übertroffen, berichteten die ehrenamtlich arbeitenden Vorstandsmitglieder Andreas Grunwald, Manfred Ringer und Dr. Christof Münscher. Durch die kürzliche Inbetriebnahme weiterer Anlagen, etwa auf den Stallungen des Rotenburger Reitvereins oder dem Lispenhäuser Kindergarten, werde das Ergebnis für das laufende Jahr wohl noch besser ausfallen.

Allein im vergangenen halben Jahr habe sich die Leistungskraft der Genossenschafts-Kraftwerke mehr als verdoppelt. Zudem, so Andreas Grunwald, sei die Genoscolar dem in ihrer Satzung festgelegten Bildungsauftrag nachgekommen und habe Unterrichtseinheiten für Schulen ausgearbeitet. „Wir haben weitere Projekte ausgespäht“, sagte Manfred Ringer. Im Gespräch seien etwa Fotovoltaikanlagen auf einem Dorfgemeinschaftshaus im Bereich der Gemeinde Alheim sowie auf Dächern von Privathäusern in Rotenburg und auf zwei Schulen im Kreisgebiet.

Auch das Thema Windkraft sei für die Genossenschaft interessant, insofern an der Franzosenstraße Windkraftanlagen gebaut würden. Ringer: „Wir werden nicht ein eigenes Windrad errichten, sondern vielleicht in einer Betreibergesellschaft einen Part spielen.“ Aktiv bei Wind und Wasser Die Möglichkeiten, Strom aus Wasserkraft zu gewinnen, sei in der Region dagegen weitgehend ausgereizt. Nur wenige Standorte kämen infrage. Trotzdem sei die Genossenschaft auch hier aktiv. Damit die Energiewende gelinge, müssten möglichst viele Energieformen genutzt werden, erklärte Manfred Ringer. Lesen Sie mehr in der gedruckten Ausgabe unserer Zeitung.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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