Neuer Verein soll ehrenamtliches Engagement in Rotenburg bündeln

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Der erste Vorstand des neuen Vereins „Gemeinsam für Rotenburg an der Fulda“ (von links): Patricia Nell, Kerstin Schulz, Uwe Schöberlein, Wolfgang Bodenstein, Karl-Heinz Lies, Dirk Müller, Maik Schuchardt und Jürgen Dietrich.

Rotenburg. Mehr als 30 Gründungsmitglieder haben den neuen Verein aus der Taufe gehoben, der das ehrenamtliche Engagement in der Fuldastadt bündeln soll.

In der Gründungsversammlung am Montagabend im Rathaus-Sitzungssaal wurden ein erster Vorstand gewählt und die Satzung beschlossen. Möglichst rasch soll der gemeinnützige Verein mit dem Namen „Gemeinsam in Rotenburg an der Fulda“ seine Arbeit aufnehmen.

„Wir brauchen die Unterstützung viele Bürger“, appelliert der frischgewählte Vorsitzende Karl-Heinz Lies, der auch den Rotenburger Tennisclub führt. Zweiter Vorsitzender ist nach den von Oliver Schmidt geleiteten Wahlen Jürgen Dietrich, der bis vor kurzen an der Spitze der Rotenburger Vereinigung Handel, Handwerk und Gewerbe (VHHG) stand. Kassierer ist Maik Schuchardt, Schriftführer Wolfgang Bodenstein. Beide hatten in den vergangenen Wochen jeweils eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Vereinsgründung geführt.

Zum Vorstand gehören auch vier Beisitzer. Gewählt wurden Patricia Nell (ebenfalls Arbeitsgruppenleiterin) und Kerstin Schulz, Chefin der Rotenburger Tourist-Information. Weitere Beisitzer sind die Geschäftsleute Dirk Müller und Uwe Schöberlein. Zu Kassenprüfern wurden von der Gründungsversammlung Conny Haag und Uwe Hellmich bestimmt.

Der neue Verein soll eine Plattform sein für alle Bürger der Stadt, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Und er soll die bestehenden Organisationen Kultur- und Tourismusverein (140 Mitglieder), Stadtmarketingverein (90 Mitglieder) und VHHG (70 Mitglieder) mit ganz ähnlichen Zielen möglichst unter einem Dach vereinigen. Diese neue Gemeinsamkeit soll das Engagement für Rotenburg bündeln. Als schlagkräftige Vereinigung will der Verein zum zentralen Ansprechpartner für Verwaltung, Politik und Sponsoren werden.

In den bestehenden Vereinen wurden Mitstreiter rar, waren Vorstandsposten nur noch schwer zu besetzen. Zudem fehlte es an wirklich aktiven Mitgliedern. Auch aus diesem Grund will man aus der Gemeinsamkeit neue Kraft schöpfen. (ach) KOMMENTAR

Quelle: HNA

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