Gemeinsam für Bebra nominiert Volkmar Hanf für Bürgermeisterwahl

Gratulation nach Kandidaten-Kür: Volkmar Hanf, Mitte, ist mit 100 Prozent der Stimmen seiner Wählergruppe Gemeinsam für Bebra als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert worden. Dazu gratulierten die beiden Sprecher der 2005 gegründeten Wählergruppe – Markus Tenert , links, und Jens Rettig. Foto: nh

Bebra. Die Wählergruppe Gemeinsam für Bebra schickt Volkmar Hanf ins Rennen um den Bürgermeister-Posten. Der 47-jährige Bebraner ist am Freitagabend in einer öffentlichen Mitgliederversammlung mit 100 Prozent der Stimmen als Kandidat nominiert worden.

Der gelernte Diplom-Handelslehrer, der seit 15 Jahren als Unternehmensberater arbeitet, will damit Bürgermeister Horst Groß folgen, dessen Amtszeit im Februar 2014 endet. Die Bürgermeisterwahl soll zusammen mit der Bundestags- und Landtagswahl am 22. September stattfinden.

Vor seiner Nominierung hatte Hanf in seiner Bewerbungsrede deutlich gemacht, dass er für seine geliebte Heimatstadt Bebra mit seinen Stadtteilen vor allem die Themen Familie, Wirtschaft und Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen will.

Volkmar Hanf ist verheiratet und Vater von drei schulpflichtigen Kindern – zwei Töchtern und einem Sohn. Er ist seit 2006 kommunalpolitisch tätig als Stadtverordneter, Fraktionsvorsitzender und einige Jahre als Sozialausschussvorsitzender. Desweiteren war er Mitbegründer der Kinderkrippe Bebra, der Bürgerinitiative Zukunft für Bebra, des Siedlungsfestes Göttinger Bogen und der Wählergruppe Gemeinsam für Bebra.

Hanf ist damit der zweite Kandidat, der im Kampf um den Chefsessel im Bebraer Rathaus seinen Hut in den Ring geworfen hat. Bereits am Donnerstagabend war Thorsten Bloß von der CDU ins Rennen geschickt worden. Der 51-jährige Bebraner wurde in einer Mitgliederversammlung mit 92 Prozent der Stimmen als Kandidat nominiert – unsere Zeitung berichtete.

Die Bebraer SPD äußert sich bisher noch nicht, wer aus ihren Reihen für das Bürgermeisteramt kandidieren wird. Die Sozialdemokraten wollen sich erst Mitte März bei einer Stadtverbandsversammlung festlegen. (pgo)

Quelle: HNA

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