Wählergruppe

"Gemeinsam für Bebra" lehnt höhere Gebühren für Kindertagesstätten ab

Bebra. Kindergarten- und Krippengebühren, die sich auf die Regelzeit am Vormittag beziehen und die von der Stadt festgelegt werden, dürfen auch angesichts der notwendigen Haushaltskonsolidierung nicht erhöht werden. Das erklärt die Wählergruppe „Gemeinsam für Bebra".

Damit hat sich die Wählergruppe während einer Mitgliederversammlung zum Thema Kindergartengebühren und Haushaltskonsolidierung klar positioniert. Fraktionsvorsitzender Volkmar Hanf führte aus, dass im Rahmen der bundesweiten Förderung der vorschulischen Bildung schon in verschiedenen Bundesländern die Kindergartengebühren für die Regelzeit am Vormittag komplett (Berlin und Rheinland-Pfalz) oder zumindest im letzten Jahr vor der Schule (Hessen und acht weitere Bundesländer) abgeschafft wurden.

In Fachkreisen sei es nahezu unumstritten, wie wichtig der Kindergartenbesuch zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr für die Entwicklung und Bildung der Kinder ist. Deshalb gehe die Tendenz auch in die Richtung, den Kindergartenbesuch dem Schulbesuch gleichzusetzen, das heißt kostenfrei zu gestalten, um allen Kindern die gleichen Chancen zu geben.

„Kinder sind unsere Zukunft“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulrich Völke, „wir als Stadt sollten hier trotz allen Kostenregulierungsbemühungen auf die Zukunft setzen“.

Aus dieser Tatsache und dem Leitbild der Stadt Bebra zur familienfreundlichen Kommune leitet die Wählergruppe ihre Forderung ab,zumindest die Vormittagsgebühren für Kindertagesstätten und Krippen einzufrieren und nicht zu erhöhen.

Manfred Schaub, neben Markus Tenert einer der beiden Sprecher der Wählergruppe, der in der gleichen Mitgliederversammlung einstimmig zum Nachfolger von Jens Rettig gewählt wurde, betonte, „Wir sind familienfreundlich, das muss auch beim Sparen noch erkennbar bleiben.“ (red/ank)

www.gemeinsam-bebra.de

Quelle: HNA

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