Breitenbach, Blankenheim und Lüdersdorf haben Antrag gestellt – Thema bei Synode

Gemeinden planen Fusion

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Sie dankte den Synodalen: Dekanin Gisela Strohriegl. Nach der Kirchenvorstandswahl wird sich die Synode neu konstituieren. Sie appellierte auch an die Synodalen, sich ehrenamtlich an den Projekten im Café Bilder in Bebra zu engagieren.

Bebra. Die Kirchengemeinden des Kirchspiels Breitenbach – Blankenheim, Lüdersdorf und Breitenbach selbst – haben beim Landeskirchenamt beantragt, zum 1. Januar 2014 zu einer Kirchengemeinde zu fusionieren.

Damit werde ein konsequenter Schritt vollzogen, da die drei Gemeinden ohnehin schon als Gesamtverband arbeiteten und sich über Jahre eine enge Zusammenarbeit entwickelt hat, erklärte der Pfarrer des Kirchspiels, Axel Nolte, gegenüber der HNA.

Nach dem Zusammenschluss der drei Rotenburger Kirchengemeinden zu einer Stadtkirchengemeinde in diesem Jahr wäre dies die zweite Fusion im Kirchenkreis Rotenburg. Dekanin Gisela Strohriegl hatte darauf in ihrem Bericht vor der Synode hingewiesen. Die Bündelung der Kräfte werde auch von der Landeskirche positiv gesehen. Sie fördere auch finanziell, wenn neue Projekte auf den Weg gebracht würden, sagte die Dekanin. Im Fall des Kirchspiels Breitenbach könnte komprimierter gearbeitet werden, weil nur noch ein Kirchenvorstand alle Anliegen gemeinschaftlich beraten und beschließen würde, erläuterte Pfarrer Nolte. Die Kirchenmitglieder wählen am kommenden Sonntag ihre Vorstände allerdings nicht umsonst, bei einer Fusion gehören alle Gewählten dem gemeinsamen Kirchenvorstand an, sagte der Pfarrer.

Weniger Stellen bis 2017

Dekanin Gisela Strohriegl wies bei der letzten Tagung der amtierenden Synode des Kirchenkreises Rotenburg darauf hin, dass nach der für das Jahresende vorgesehenen Abtrennung des politisch zum Schwalm-Eder-Kreis gehörenden Kirchspiels Rengshausen 2,0 der angemahnten 3,5 Pfarrstellenanteile eingespart sein werden. Die Reduzierung der restlichen Anteile soll bis zum Jahr 2017 erfolgen. (zwa/sis) ARTIKEL LINKS

Quelle: HNA

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