Wieder Probleme an der Kasseler Straße

Gemeinde: Rinnen schnell reparieren

Nentershausen. Die Gemeinde Nentershausen hat mit einem Brief an die Straßenmeisterei in Rotenburg und an Hessen Mobil den Druck erhöht, die erneuten Probleme mit der Straßenrinne am Bordstein an der Kasseler Straße in Nentershausen so schnell wie möglich zu lösen.

Kurz vor dem Ortsausgang Richtung Weißenhasel gibt es wieder Probleme mit der Straßenrinne. Weil Fahrzeuge über die Rinne fahren, lösen sich dort auf einer Länge von etwa 100 Metern die Klammern der Abdeckung und die Betonummantelungen. Metallteile sind auf den Gehweg und auf die Straße geschleudert worden. Das teilte Bürgermeister Ralf Hilmes in der jüngsten Sitzung der Nentershäuser Gemeindevertreter mit.

Durch das Aufstellen der Warnbaken werde die Straße erheblich enger. „Begegnen sich Lkw, weichen sie auf den relativ neuen gegenüberliegenden Bürgersteig aus“, heißt es in dem Brief an die Behörden. Das Pflaster des Gehweges und des Bordsteins habe sich zum Teil bereits gesetzt. Auch der Winterdienst werde durch die Warnbaken behindert. Außerdem seien die Fußgänger gefährdet.

„Wir sind nicht bereit, Kosten, die durch die Beseitigung eventueller Schäden am Gehweg und Bordstein entstehen, zu übernehmen“, heißt es in dem Brief des Gemeindevorstands weiter.

Hilmes sagte außerdem zu, einen Termin mit der Landesstraßenbehörde Hessen Mobil zu vereinbaren, um dort noch einmal deutlich auf die Probleme hinzuweisen. Weil es sich um eine Landesstraße handelt, ist das Land zuständig.

Auch Mitglieder der Fraktionen von SPD und CDU hatten in der Parlamentssitzung darauf gedrängt, die Probleme so schnell wie möglich zu lösen. „Es darf nicht passieren, dass die Kosten an uns hängen bleiben“, betonte Karlheinz Bornschier (SPD) Er sprach von „Pfusch“ und einer „großen Schweinerei“.

„Es darf nicht dazu kommen, dass die Bürger wieder Anliegerbeiträge zahlen müssen, wenn der Bürgersteig neu gemacht werden müsste“, betonte Kurt Gawletta, der Vorsitzende der SPD-Fraktion. Er hatte das Thema bereits in der Sitzung der Nentershäuser Gemeindevertretung Ende November angesprochen.

Ralf Painczyk, einer der beiden Fraktionschefs der CDU, sprach sich dafür aus, zu prüfen, wen man in Regress nehmen könne, und alle möglichen rechtlichen Mittel auszuschöpfen. Schon vor einigen Jahren hatten die Rinnen für Probleme gesorgt. Das Regenwasser floss dort nicht richtig ab und wurde von Autos zum Teil bis an die Häuser gespritzt. (dup)

Quelle: HNA

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