Parlament zurückhaltend

Ortsdurchfahrt Heinebach soll komplett erneuert werden

Soll wieder Baustelle werden: Die Ortsdurchfahrt von Heinebach soll erneuert werden. Einige Stellen der Gehwege sollen allerdings ausgebessert werden. Foto: Schäfer-Marg

Heinebach. Die Ortsdurchfahrt von Heinebach soll, wenn die Finanzierung tatsächlich gesichert ist, im nächsten Jahr auf einer Länge von 1,1 Kilometern erneuert werden. Alheims Gemeindevertreter lehnten es am Mittwoch jedoch ab, im Zuge der Sanierung auch die Gehwege komplett zu erneuern.

Sie wollen allerdings einige Stellen der Gehwege ausbessern. Der Bauausschuss hat nach einem Ortstermin Flächen vorgeschlagen, die repariert werden müssen.

Dass die Ortsdurchfahrt überhaupt von Grund auf saniert werden muss, ist nicht unstrittig. Udo Aschenbrenner (SPD) meinte zum Beispiel, es gebe sicher schlechtere Straßen. Außerdem seien ja erst in diesem Jahr etwa 100 Meter der Nürnberger Straße „ordentlich geflickt“ worden.

Die Heinebacher Ortsdurchfahrt hat eine unrühmliche Geschichte seit ihrer Sanierung 1996. Damals war offenbar eine Menge schiefgelaufen. Baumängel sorgten für jahrelange Auseinandersetzungen, auch der Hessische Verkehrsminister Dieter Posch war eingeschaltet worden und begutachtete die Straße. Noch vier Jahre nach dem Straßenausbau gab es Untersuchungen, um Nacharbeiten im Zuge der Gewährleistungspflicht einfordern zu können.

Eigentlich wollte sich das Gemeindeparlament noch mit weiteren Straßenbauprojekten befassen. Der Gemeindevorstand hatte jedoch die Beschlussvorlage dazu zurückgezogen, weil weitere aktuelle Informationen eingearbeitet werden sollen. Zur Debatte stehen unter anderem der Ausbau der Strecke vom Ortseingang Niedergude bis zur Kreisgrenze und der Straße zwischen Niedergude und Heinebach.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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