Kirmes und Ende der Dorferneuerung

Gaudi, Tanz und viel Musik

Weißenhasel. Das Dorf an der Hasel feierte Kirmes und den Abschluss seiner Dorferneuerung. Den Auftakt bildete der Heimatabend im Festzelt.

Dicht gedrängt erlebten die Besucher ein Feuerwerk der guten Laune: Dreieinhalb Stunden prächtige Unterhaltung, gemixt mit Gaudi und Tanz, Gesang und viel Musik am laufenden Band.

Der Stimmungsmacher des Abends war ein Eingeheirateter: Manfred Nölke. Der Moderator, der erst zwei Jahre nach der Hochzeit den Schlüssel für die Wurstkammer bekam, überbrückte mit seinen Pointen und Schwänken die Wechsel bei den Auftritten der Mitwirkenden. Das waren örtliche Akteure und Gruppen auf und neben der Bühne, die von einer Formation des Turnvereins Germania Nentershausen unterstützt wurden: Boots@Line. Zu Country- und Popsongs stellte sich die Frauengruppe mit Line-Dance den Besuchern auf der Bühne vor.

Die Lückenfüller begeisterten gleich dreimal die Zuschauer. Das waren die „Happy Feets“ - die glücklichen Füße von Hannelore Hempel, Dorothea Barthel, Beate Ehmer, Jutta Diegel und Andrea Reimann, die mit ihren Künsten für Beifallsstürme sorgten.

Hoch kochte die Stimmung auch beim Auftritt der Piratinnen (Heike Knabe, Dana Putzke, Alexandra Klein, Sandra Vaupel, Michaela Stange und Andrea Reimuth), die mit lodernden Fackel vor dem Zelt ihre Tanzparade starteten.

Im Stil vom Voxxclub ließen Holger Raub, Reinhard Ehmer, Bernd Reimuth, Tim Hendrik Ehmer, Eike Walzek und Marius Vaupel singend und stampfend zum „Rock mi“ das Zelt erbeben. Begleitet wurden die Lückenfüller von Stephan Klein am Keyboard. Die Tänze hatte Anja Schmidt eingeübt.

Ein Thema stand im Mittelpunkt beim Sketch von „Waltraud und Mariechen“ (Ute Schäfer und Marlis Lingner vom Landfrauenverein): Das Entsorgen ihrer Ehemänner als Trockenobst (Kürbis mit Brille) oder durch die Tür über den nicht vorhandenen Balkon.

Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Feuerwehrmann Rene Siebert. Der Verwandlungskünstler begeisterte die Besucher mit Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“, und als Hasel-Rocker ließ er das Stimmungsbarometer mit Andreas Gabaliers „I sing a Liad für di“ im Festzelt auf Höchststand schnellen. Den Heimatabend umrahmten mit ihren Liedern und Melodien zudem der Chor des Männergesangvereins und die Weißenhaseler Musikanten. (zvk)

Heimatabend bei der Kirmes in Weißenhasel

Quelle: HNA

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