Beschäftigte bekommen ab 1. November mehr Lohn

Gastwirte fürchten die Gema-Reform

Kirchheim. Steigende Gema-Gebühren, steuerrechtliche Verschlechterungen und den drohenden Fachkräftemangel fürchten die Gastwirte und Hoteliers in Nord- und Osthessen. Die Delegierten des Bezirksverbands des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Hessen trafen sich jetzt im Landhotel Kirchheim.

Dabei blicke die Branche laut Staatssekretär Steffen Saebisch (FDP) vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung abgesehen vom Krisenjahr 2009 auf erfolgreiche Jahre. Die Bruttoumsätze im Gaststätten- und Hotelgewerbe seien auf gut 2,6 Milliarden Euro gestiegen.

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg sind laut Hanns-Karl Madelung, Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbands, etwa 1250 Mitarbeiter im Hotel- und Gaststättengewerbe tätig. 103 Mitgliedsbetriebe hat der Kreisverband. Und für sie gibt es positive Nachrichten: Zum 1. November tritt ein neuer Tarifvertrag in Kraft, der allen vier Prozent mehr Lohn bescheren soll. Auch die Auszubildenden profitieren davon: 640 Euro werden künftig im ersten Lehrjahr gezahlt, teilte Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer der Dehoga-Hessen mit.

Staatssekretär Saebisch sprach sich dafür aus, die reduzierte Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen beizubehalten. Vor allem, um im Wettbewerb mit europäischen Nachbarn bestehen zu können. (nm)

Quelle: HNA

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