Kreis wartet auf Zusage vom Land

Ganztagsangebot für 690 Schüler in Hersfeld-Rotenburg geplant

Hersfeld-Rotenburg. Mit der Teilnahme am sogenannten Pakt für den Nachmittag möchte der Landkreis Hersfeld-Rotenburg das Ganztagsangebot an den Grundschulen im Kreis weiter ausbauen.

Einige Schulen bieten bereits Nachmittagsangebote an, allerdings noch nicht in vollem Umfang. Fünf Schulen hat der Kreis als Schulträger dem Hessischen Kultusministerium für das Projekt gemeldet. Nun heißt es warten auf die offizielle Zusage des Ministeriums.

Mitte Februar sollen die Teilnehmer in Wiesbaden bekannt gegeben werden. Folgende Schulen hat der Landkreis für das Ganztagsprogramm angemeldet: Die Georg-August-Zinn-Schule Heringen mit der Außenstelle in Wölfershausen, die Ernst-von-Harnack-Schule in Bad Hersfeld, die Schule im Baumgarten in Bebra-Breitenbach, die Grundschule Ronshausen und die Haunetalschule in Neukirchen. Von den Ganztagsangeboten profitieren könnten damit insgesamt 690 Schüler und deren Eltern.

Die Konzepte seien gemeinsam mit den Bürgermeistern der jeweiligen Kommune, den Schulleitern und dem Staatlichen Schulamt abgestimmt worden. Auch die Elternbeiräte wurden bereits informiert. Denn für die Teilnahme am Pakt für den Nachmittag muss laut Kreissprecher Dirk Herrmann auch ein Beschluss der Schul-Gremien vorliegen.

Die Teilnahme an den Bildungs- und Betreuungsangeboten bis 17 Uhr und in den Ferien ist freiwillig. Die Zeiten werden gerade nach Bedarf in Rücksprache mit den Eltern ermittelt, teilt Herrmann mit. Zumindest an den beiden größeren Schulen Ernst-von-Harnack und Georg-August-Zinn wird es sehr wahrscheinlich zwei Zeitmodelle geben, zwischen denen die Eltern wählen können.

Weitere Details zu den Konzepten werden bekannt gegeben, sobald die Zusage vom Land eintrifft, heißt es beim Landkreis.

Quelle: HNA

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