Tag der Heimatpflege

Neuer Friedhofs-Zugang: Der Fußweg ist nun befestigt

Frisch asphaltiert: Beim Tag der Heimatpflege schufen die Mündershäuser sich einen neuen, befestigten Weg zu ihrem Friedhof. Foto: Meyer

Mündershausen. Obwohl die Stadt die Verpflegung für Helfer am Tag der Heimatpflege gestrichen hat, waren am Samstag viele in Rotenburg und den Ortsteilen unterwegs, um Laub zu harken oder Grünanlagen aufzuräumen. Die Mündershäuser haben den Tag unter anderem dazu genutzt, den Fußweg zum Friedhof zu asphaltieren.

Der Mündershäuser Friedhof wird von der Friedhofsgemeinschaft in Eigenregie gepflegt. Zuletzt haben die Mitglieder die alte Schulglocke an der Friedhofshalle angebracht und mit einem mechanischen Kettenzug versehen, außerdem Rasengräber für anonyme Beerdigungen angelegt.

Am Samstag verteilten die Mündershäuser sechs Tonnen Asphalt-Fräsgut, das der Bauhof der Stadt vorher angeliefert hatte, auf dem steilen Fußweg. Bis vor wenigen Jahren wurden die Gräber im Lehmboden noch mit Hacke und Schaufel ausgehoben. Heutzutage erledigt ein Bagger die Arbeit, der aber, so berichtet Ortsvorsteher Dieter Möller, auf der Zufahrt eine Überdachung der Friedhofshalle unterqueren musste und dabei Schäden hinterließ. Künftig soll der Bagger den nun asphaltierten Weg von unterhalb des Friedhofs her nutzen. Mit einer Rüttelplatte vom Bauhof befestigten die Männer den Weg.

Stück für Stück voran

Auch in der Friedhofshalle waren die Mündershäuser tätig: Steckdosen, Lampen und ein Außenscheinwerfer wollten installiert werden. Stück für Stück komme man voran, sagte Dieter Möller, der sich freute, dass 19 Dorfbewohner auf den Beinen waren. Sie säuberten auch den Spielplatz und das Gelände der Grillhütte.

Dass die Stadt keine Verpflegung mehr spendiert, findet Möller schade. Deshalb holte er Brötchen und Bratwurst, die Friedhofsgemeinschaft und Feuerwehr bezahlten. An der Grillhütte wurde nach getaner Arbeit gegrillt.

Auch anderswo aufgeräumt

Der Tag der Heimatpflege wurde am Wochenende auch anderennorts - wie zum Beispiel in Bebra - zum Aufräumen und Arbeiten genutzt. Berichte über die fleißigen Helfer dort finden Sie in den kommenden Ausgaben. (zmy)

Quelle: HNA

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