Fun-Park neben der Brüder-Grimm-Schule

Soll nach und nach zum Fun-Park gestaltet werden: Das Gelände an der Brüder-Grimm-Gesamtschule/Kerschensteiner Straße. Hier halten sich schon jetzt viele Jugendliche auf. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Ein weiterer Schritt hin zu einem attraktiven Freizeitgelände an der Kerschensteiner Straße neben der Schule haben die Bebraer Parlamentarier getan. Sie beschlossen einen Gestaltungsplan für den „Fun-Park“.

In diesem Jahr stehen 10 000 Euro zur Verfügung. In welches Projekt das Geld fließen soll, entscheidet der Magistrat. So beschlossen es die Stadtverordneten am Donnerstag in einer Sitzung unter Leitung von Herbert Börner einstimmig.

Für die Ideen, die in einem Workshop unter Beteiligung von Jugendlichen in den Plan eingeflossen sind, sollen zunächst die Kosten ermittelt werden. Es gibt es viele Vorschläge: Im Plan von Architektin Silke Holzhauer finden sich neben dem schon vorhandenen Streetsoccer-Platz eine Torwand, ein erweiterter Dirtbike-Parcour, ein Aktionsbereich für Mountainbiker, ein Beachvolleyball- und ein Kleinspielfeld sowie Flutlicht.

Ferner ein kleines Amphitheater, eine Streetbasketballfläche, Fitnessgeräte, eine Slackline, Sitzplätze und Fahrradständer. Im Plan verzeichnet sind außerdem ein Sinnesparcour und Platz für Boccia,/Eislauf Minigolf.

Die Projekte können nur nach und nach verwirklicht werden, sagte Christina Kindler von der SPD-Fraktion, die von Beruf Schulsozialarbeiterin ist. Es werden auch Sozialarbeiter vor Ort sein. Man brauche jetzt eine Prioritätenliste, sagte Kindler. Bebra zeige, dass die Jugendlichen ernst genommen würde. Über die Gesamtkosten werde sie aber nicht spekulieren, so Kindler.

Für ihn gehe ein Traum in Erfüllung, auch wenn es nur ein Schritt sei, meinte Volkmar Hanf (Gemeinsam für Bebra). Wenn die Anlage in drei, vier oder fünf Jahren fertig sei, habe man ein Schmuckstück. Noch mehr Beteiligung der Vereine bei der Planung hätte er sich gewünscht, sagte Thorsten Bloß (CDU).

Jugendzentrum

Bis zum Jahresende soll auch das Jugendzentrum bezugsfertig sein. Es soll in Modulbauweise mitten auf dem Gelände seinen Platz finden. 220 000 Euro stellt die Stadt dafür bereit.

Quelle: HNA

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