Vor der offiziellen Freigabe noch Arbeiten gegen Vogeleinflug und Nistplätze

Nach 18 Monaten: Fuldabrücke in Rotenburg ist fast fertig

Hier wird schon geparkt: Einige Flächen unter der sanierten Fuldabrücke werden bereits benutzt. Die Parkplätze auf der gegenüberliegenden Seite sind derzeit noch gesperrt. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Die Sanierung der Fuldabrücke in Rotenburg ist praktisch abgeschlossen. Offiziell wird die Brücke anfang September freigegeben, erklärte Daniela Czirjak von Hessen mobil.

„Wir haben alles gehalten, was wir versprochen haben“, freut sich Dieter Kühnemund, Geschäftsführer bei Beck Bau in Eschwege. Beck Bau hat die Brücke in einer Arbeitsgemeinschaft mit den Firmen Juricic und Strassing Limes in 18 Monaten saniert und ein komplett neues Teil gebaut und eingeschoben. Dazu war die Brücke ab Juni 2011 acht Wochen lang voll gesperrt gewesen. Vor einem Jahr war die Brücke wieder eingeschränkt befahrbar.

Nur noch einige wenige Arbeiten müssen ausgeführt werden. So sollen Schutzgitter unter der Brücke angebracht werden, damit Tauben dort nicht nisten können. Der Taubendreck greift den Beton an, eräuterte Czirjak. Erst danach sollen die restlichen Parkplätze unter der Brücke freigegeben werden, die bereits markiert sind. Auch am Geländer stehen noch abschließende Arbeiten an.

4,5 Millionen Euro hat das Mammutprojekt gekostet, das monatelang Auswirkungen auf Verkehrsfluss, Geschäfte und Anwohner hatte.

Die Arbeitsgemeinschaft der drei Firmen hat nach Angaben von Dieter Kühnemund hervorragend funktioniert. Die Unternehmen hatten gemeinsam die Idee entwickelt, den neuen Brückenteil parallel zu den Sanierungsarbeiten zu bauen und in die Brücke einzuschieben. So konnte die ursprünglich vorgesehene Bauzeit von 24 Monaten um ein halbes Jahr reduziert werden. (sis)

Quelle: HNA

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