Als Erstes eine Sauna

Fuldaauen-Erlebnispark an Breitenbacher Seen: Jetzt geht's weiter

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Blick zu der "Halbinsel": Hier soll laut Planung die Saunalandschaft entstehen, und auch das Anglerheim, das Segelclubheim und ein Infozentrum sollen Platz finden.

Bebra. An den Breitenbacher Seen soll ein Sauna- und Fitnesspark entstehen. Schon gegen Ende des nächsten Jahres will Nejat Sunel die Anlage eröffnen. Er ist auch Betreiber des Fitnessparks am Schwimmbad.

Dass das Projekt verwirklicht werden kann, dafür stellten die Stadtverordneten Bebras kürzlich die Weichen. Der geplante Sauna- und Fitnesspark ist Teil der Pläne zu einem Fuldaauen-Erlebnispark an den Breitenbacher Seen. Die Stadtverordneten bestätigten die Entwürfe zu einer entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans mit Offenlegung und Beteiligung.

Karl-Heinz Lückert (CDU) hatte in der Sitzung der Stadtverordneten begrüßt, dass das Konzept seiner Verwirklichung näherkomme. Der Spagat zwischen Naturschutz, erlebbarer Natur und kommerzieller Nutzung scheine nun doch zu gelingen.

Kritik übte Lückert an den Kostenschätzungen. So sollen zwei Sandstrände zwischen 60 000 und 80 000 Euro kosten, ein Wasser- und Erlebnisspielplatz zwischen 30 000 und 80 000 Euro. Lückert forderte mehr Planungssicherheit angesichts von für in diesem Jahr eingeplanten 200 000 Euro der Stadt und weiteren 100 000 Euro aus dem Leader-Programm. Für den Investor, die Segler und die Angler muss das Gelände erschlossen werden.

Ursprünglich sollte die Stadt von den Stadtverordneten ermächtigt werden, mit dem Investor schon Verträge abzuschließen. Dazu erwarte man aber erst genaue Zahlen, was die Investitionskosten betrifft, erklärte Lückert. Auch die SPD-Fraktion wolle "den Hut aufhaben", sagte Bernd Holzhauer. Das Projekt müsse etwas gestreckt werden. Volkmar Hanf von der Fraktion Gemeinsam für Bebra (GfB) meinte hingegen, einen Investor zu haben, sei wie ein Sechser im Lotto.

Außer der GfB stimmten alle für die Streichung der entsprechenden Ermächtigung. Während der Sitzung kam auch Bauamtsleiter Manfred Klöpfel zu Wort. Er spach von einer Summe, die deutlich über 25 000 Euro liegen werde, und erklärte, die Streichung koste nur mehr Zeit.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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