Oberellenbacher zufrieden mit Ergebnis beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Freude über zweiten Platz

Zeigen stolz die Urkunde zum zweiten Platz beim Landesentscheid im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Ortsvorsteher Volker Nöding (links) und Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke mit Bürgern aus Oberellenbach. Foto: Steinbach

Oberellenbach. Als Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke den 60 Oberellenbacher Bürgern, die sich vor dem Dorfladen versammelt hatten, den zweiten Platz beim Landesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ verkündete, brandete Beifall auf. Frust über den erneuten undankbaren zweiten Platz gab es nicht, zumal die Oberellenbacher diesmal nur haarscharf am ersten Rang vorbeigeschrammt waren.

Es sei um eine Punktzahl im Bereich der Anzahl der Finger einer Hand gegangen, verriet der Bürgermeister. Für den Wettbewerbs-Zweiten gibt es eine finanzielle Anerkennung von 3000 Euro, „das ist auch eine Menge Geld“, sagte Lüdtke. Das Preisgeld von 5000 Euro für den ersten Platz geht in diesem Jahr an Überau, einen Stadtteil von Reinheim im Odenwald.

Oberellenbach habe sich im Wettbewerb bestens präsentiert, „die Jury war ganz angetan“, lobte der Bürgermeister das Engagement der Dorfbewohner. Man habe bewiesen, dass Oberellenbach ein Vorzeigeort sei und auch im diesjährigen Wettbewerb eine „Superleistung“ abgeliefert. „Beim nächsten Mal“, gab sich Lüdtke überzeugt, „sind wir auf Platz eins“.

Zufrieden zeigte sich auch Oberellenbachs Ortsvorsteher Volker Nöding, der die Dorfbewohner am Montagabend gemeinsam mit dem Bürgermeister über das Ergebnis informiert hatte. Es sei eine tolle Leistung, zum zweiten Mal auf Landesebene den zweiten Rang zu belegen: „Da können wir ein bisschen stolz drauf sein.“

Beim nächsten Mal wollen die Oberellenbacher noch eine Schippe drauflegen im Zukunftswettbewerb. Die Hoffnung richtet sich auch darauf, dass sich die Jury künftig etwas mehr Zeit nimmt, um alle Beiträge und Angebote im Dorf sehen zu können. Im jüngsten Wettbewerb seien beim Jury-Besuch nur eineinhalb Stunden Zeit gewesen. „Das ist viel zu wenig, um alles zu zeigen“, sagte Nöding. (ach)

Quelle: HNA

Kommentare