Hochwasser an der Fulda: Brücke in Braach ist gesperrt

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Hochwasser: Die Fulda ist in Rotenburg bisher nur leicht über die Ufer getreten.

Hersfeld-Rotenburg. Wegen des anhaltenden Regens steigen auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg die Pegel der Flüsse an. Die Fuldabrücke im Rotenburger Stadtteil Braach wurde am Montagmittag wegen einer Überflutung gesperrt.

Während im benachbarten Melsungen die Feuerwehren wegen des anhaltenden Regens im Dauereinsatz sind, ist die Lage im Kreisteil Rotenburg entspannt. Der Polizeistation Rotenburg liegen bisher keine Meldungen wegen Schäden vor. Der Parkplatz Altes Amtsgericht unter der Rotenburger Brücke der Städtepartnerschaft wurde am Montagmorgen vorsorglich gesperrt. Inzwischen sind alle Autos weggefahren worden.

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Etwas anders sieht es im Kreisteil Hersfeld aus: In Herfa musste die Feuerwehr einen Baum beseitigen, der auf eine Straße gefallen war. „Das ist aber alles Standard“, sagte Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten auf Anfrage. Die Lage sei ruhig. Wegen des Dauerregens steigen die Pegelstände der Flüsse seit Sonntagmittag kontinuierlich an. Vor allem die Werra schwillt stark an: Am Pegel Philippsthal wurde die Meldestufe 3 (3,40 Meter Wassertiefe) bereits am Montagvormittag überschritten. In Bad Hersfeld hat die Fulda gegen 12 Uhr die Meldestufe 2 mit einer Wassertiefe von 4,80 Meter erreicht.

Aktualisiert um 14.55 Uhr.

In Rotenburg lag der Pegel um 12 Uhr noch 31 Zentimeter unterhalb der ersten Meldestufe, die bei einem Wasserstand von vier Metern erreicht wird – Tendenz steigend. Laut Vorhersage des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie wird die Fulda im Laufe des Montags ihren Höchststand erreichen. In Bad Hersfeld soll das bereits am späten Nachmittag der Fall sein. In Rotenburg wird der Pegel voraussichtlich noch bis Mitternacht steigen. Danach sollen die Pegel der Fulda, aber auch der Werra wieder sinken. (mcj)

Fotos: Hochwasser in Rotenburg

Hochwasser in Rotenburg

Quelle: HNA

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