Wie schwer ist ein Claymore-Schwert?

Mittelaltermarkt in Cornberg: Vom Fließband in die Ritterrüstung

Cornberg. Von Rittern und Schwertern: Der Cornberger Mittelaltermarkt hat am Wochenende viele Besucher in den Steinbruch gelockt. Hauptattraktion waren die Mittelalterdarsteller aus ganz Deutschland - darunter eine Menge skurriler Gestalten.

Einer von ihnen war Klaus Feige alias Ritter „Rofokale zu Lohr“, Experte für Rüstungen, Claymore-Schwert, Kriegsflegel und andere Waffen der Ritter des Mittelalters.

Klaus Feige arbeitet in einer Fabrik am Fließband. Wenn er frei hat, dann stürzt er sich in die Recherche, wälzt Bücher, ist im Internet unterwegs, um herauszufinden, „wie was genau ausgesehen haben könnte“, damals im Mittelalter.

An mehreren Wochenenden im Jahr verwandelt Feige sich dann in den Ritter „Rofokalae zu Lohr“, wie in den vergangenen Tagen beim Mittelaltermarkt im Cornberger Steinbruch.

Während die Besucher im Steinbruch lernten, mit dem Bogen zu schießen, dem Schmied und dem Löffelschnitzer bei der Arbeit und dressierten Falken beim Flug zusahen, der Flöte und der Laute lauschten und kunstvollen Schmuck in Augenschein nahmen, erklärte Rofokale zu Lohr mit Humor und südhessisch-fränkischem Dialekt die Rüstung des Ritters. (zmy)

Wie teuer so eine Rüstung für die Ritter damals war und was es noch für Waffen gab, lesen Sie in unserer gedruckten Montagausgabe.

Bilder vom Mittelaltermarkt

Mittelaltermarkt in Cornberg

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Meyer, Achim

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