Nur wenige Plätze für Schüler unter 18 Jahren frei

Firmen haben kaum Bedarf an Ferienjobbern

Hersfeld-Rotenburg. Knapp eine Woche vor Ferienbeginn am 27. Juli haben nur noch wenige Firmen im Kreis Hersfeld-Rotenburg freie Stellen für Ferienjobber. Die Schüler sollten sich daher mit ihrer Bewerbung beeilen.

Das Einräumen von Waren in Regale und das Kassieren gehören zum Aufgabenbereich der Jobber bei der Supermarktkette Lidl. Zuletzt waren in den Filialen in Bad Hersfeld noch zwei Ferienjobs zu vergeben. „Die Bewerber müssen jedoch mindestens 16 Jahre alt sein“, erklärt Isabel Lehmann von der Pressestelle. Dagegen gibt es beim Tegut-Markt in Bebra und der Rewe-Filiale in Wildeck keinen Bedarf an Aushilfskräften. Dies trifft auch auf die Aldi-Filialen in Rotenburg und Bebra zu. Die vollständige Einarbeitung dauere mindestens zwei Wochen, und der Betreuungsaufwand sei für die Filialverantwortlichen für diesen kurzen Zeitraum zu hoch, begründete Aldi. Bessere Chancen haben Schüler bei Kali + Salz in Heringen. „Wir stellen auch dieses Jahr wieder Ferienjobber ein. Die Schüler müssen jedoch mindestens 18 Jahre alt und mobil sein“, erzählt Pressesprecherin Ivonne Balduf. Zudem sei eine Mindestdauer von zwei Wochen veranschlagt. Die Tätigkeiten erstrecken sich auf unterschiedliche Bereiche, von der Produktion bis zur Arbeit unter Tage mit Elektronik und Maschinen.

Beim Unternehmen Continental in Bebra gibt es keine weiteren freien Stellen. Die Jobs sind bereits vergeben. Ganz anders sieht es in Bad Hersfeld beim Logistikzentrum des Internetversandhandels Amazon aus. „Die ersten Schüler und Studenten beginnen am 27. Juli“, teilt die Unternehmenssprecherin Anette Nachbar mit. Im Bereich Lager und Versand seien noch über 100 Stellen frei. Das Mindestalter für Ferienjobber beträgt 18 Jahre, und die Schüler sollten mindestens vier Wochen einplanen. Interessierte sollten ihre Bewerbung so schnell wie möglich einreichen.

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Von Sindy Peukert

Quelle: HNA

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