Mehrere Menschen verletzt beim Versuch, die Tiere aus dem Stall zu retten

Feuer in Rotenburg: Tiere in Stall verbrannt

Erkshausen. Auf mindestens 100.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am Donnerstagmorgen beim Brand eines Stalles an der Untermühle im Rotenburger Stadtteil Erkshausen entstanden ist.

Beim Versuch, die Rinder aus dem Stall zu retten, erlitten drei Mitglieder der Eigentümerfamilie Verletzungen. Auch sechs Feuerwehrleute wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt. Das Feuer war gegen 6. 30 Uhr ausgebrochen. Die betroffene Familie und ein zufällig vorbeikommender Mann versuchten, die Rinder aus dem Stall nach draußen auf eine Weide zu treiben.

Da sich das Feuer in kürzester Zeit auf den gesamten Stall ausbreitete, konnten neun Tiere nicht mehr gerettet werden. Die 61-jährige Eigentümerin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt, ebenso ein zehnjähriges Mädchen. Beide konnten die Klinik aber inzwischen wieder verlassen. Ein 39-jähriger Mann wird noch mit Verbrennungen an den Händen und Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt.

Im Stall, der völlig ausbrannte, befanden sich noch zwei Traktoren, zwei Ladewagen und ein Kreiselmäher. Die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt, ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass ein technischer Defekt an einem der beiden Traktoren Brandursache war, teilte Pressesprecher Manfred Knoch mit. Während des Einsatzes von Polizei und Feuerwehr war die Landstraße zwischen den Stadtteilen Schwarzenhasel und Erkshausen für zwei Stunden voll gesperrt. (sis)

Feuer: Stallgebäude in Rotenburg ausgebrannt

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