Weißenhaseler Sonnenwendfeier erstmals nicht am Sandberg, sondern mitten im Dorf

Feuer mit kleiner Flamme

Auch mit kleinem Feuer ein schönes Fest: Die Sonnenwendfeier in Weißenhasel ließen sich auch Lena Schäfer mit Tochter Lotte und Julia Sandrock mit Sohn Nils nicht entgehen. Und auch das auf eine Schale reduzierte Feuer kam bei ihnen gut an. Fotos: Meyer

Weissenhasel. Die Sonnenwendfeier hat Tradition in Weißenhasel. Seit über 20 Jahren feiern die Weißenhaseler den Tag, an dem die Sonne ihren mittäglichen Höchststand erreicht. Dass die Veranstalter ihn kurzerhand um einen Tag vorverlegten, war dem Weltmeisterschaftsspiel am Samstag gegen Ghana geschuldet, das keiner verpassen wollte.

Der Sportverein TSV und die Feuerwehr organisieren das Fest traditionell gemeinsam. Erstmals fand es am Freitag nicht mitten in der Natur am Sandberg statt, sondern unten im Dorf am Feuerwehrhaus. So, erklärten Feuerwehr-Vorsitzender Horst Fey und TSV-Vorsitzender Karlheinz Sandrock, sei der Veranstaltungsort auch für ältere Menschen ohne Taxi-Service der Feuerwehr erreichbar.

Das Feuer zur Sonnenwende fiel dementsprechend kleiner aus: Wurden früher drei Tage lang Hölzer gestapelt und schließlich fünf Kubikmeter Holz verbrannt, brannten diesmal kleinere Mengen in einer nicht weniger romantischen Feuerschale auf dem Festgelände.

Für Musik sorgte der Weißenhaseler Bläserchor, und auch in Sachen Verköstigung waren die Weißenhaseler Selbstversorger: Bratwürste stammten vom Metzger, die Brötchen vom Bäcker vor Ort. Kinder durften mit Dorothea Barthel von der Feuerwehr basteln, sich schminken lassen oder im Feuerwehrauto eine Runde im Dorf drehen.

Ort wird noch entschieden

Ob die Sommersonnenwende im nächsten Jahr wieder im Dorf gefeiert wird, wollen die Veranstalter im Nachhinein entscheiden.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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