Zwischenbilanz nach dem Weihnachtsgeschäft – Impulse durch Namen

Festspiele: Vorverkauf knapp unter Vorjahr

Bad Hersfeld. Der Kartenvorverkauf für die 63. Bad Hersfelder Festspiele bewegt sich derzeit knapp hinter dem Zwischenergebnis des Vorjahres.

Das stellten Karl Schmidt, Leiter der städtischen Festspielverwaltung, und Vorverkaufs-Organisator Markus Heide nach dem Weihnachtsgeschäft und dem Ablauf der ersten Reservierungsfrist auf Anfrage unserer Zeitung fest.

Grund zur Besorgnis sehen beide nicht, auch sei zum jetzigen Zeitpunkt kein neuerlicher Einnahmeausfall zu befürchten. Im vergangenen Jahr war das kalkulierte Verkaufsergebnis knapp verfehlt worden, sodass die Stadtverordnetenversammlung 146 000 Euro nachbewilligen musste, um den Festspieletat zu decken.

Schmidt und Heide machten zudem deutlich, dass der Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur bedingt möglich ist. Zum einen hatte sich der Start des Vorverkaufs wegen der zähen Verhandlungen um den Etat 2013 zwischen Intendant und Bürgermeister um drei Wochen verzögert.

Zum anderen wollen die Veranstalter diesmal durch die Bekanntgabe der Hauptdarsteller im Januar zusätzliche Impulse für den Kartenkauf setzen. Bisher waren prominente Namen immer schon im Dezember veröffentlicht worden. Das Weihnachtsgeschäft funktioniert jedoch auch ohne diesen Anreiz, während nach dem Jahreswechsel beim Vorverkauf gewöhnlich Flaute herrschte.

Erklärungsbedarf sehen Schmidt und Heide beim Familienstück „Der Sturm“. Das Shakespeare-Stück wird in der Stiftsruine in einer eigens geschriebenen Musical-Version über die Bühne gehen und Kinder wie Erwachsene ansprechen. „Das muss noch besser vermittelt werden,“ sagte Karl Schmidt.

Ansonsten steht das Mantel-und-Degen-Stück „Die drei Musketiere“ in der Gunst der Kartenkäufer ganz oben. Traditionell ist auch das Musical stark nachgefragt. Für die beiden Eichhof-Stücke gibt es nur noch Restkarten. hintergrund, zum tage

Von Karl Schönholtz

Quelle: HNA

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