Eröffnung am Donnerstagabend

Fest der Perle an der Fulda: Strandfest-Heimatabend in Rotenburg

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Rotenburg. Mit dem Heimatabend im Festzelt wurde das 89. Strandfest in Rotenburg eröffnet. Das war ein mit Tanz, Gesang und einem Sketch gestricktes Programm, bei dem die Organisatoren den Turbo eingeschaltet hatten.

Ohne große Reden erlebten die Besucher nach dem Einzug der Vereine die Auftritte der Akteure ohne Pause. „Ein Jahr mussten wir warten. Jetzt ist wieder Strandfest“, freute sich Bürgermeister Christian Grunwald. Das habe mit der digitalen Welt nichts zu tun. Das wunderbare Fest in der Perle am Fuldastrand werde ganz analog gefeiert. Man schaue sich an, tausche sich aus und proste sich zu.

Der Fluss der Musik bestimmte den Auftritt der ersten Tänzerinnen: Zumba mit Anna. Das war ein schweißtreibendes Fitnessprogramm in einer Mischung aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen.

Showprogramm von Conbrio 

Der junge Chor „Conbrio“ aus Weiterode stellte sich mit Liedern aus seinem Showprogramm vor: „Nessaja“ von Peter Maffay aus Tabaluga oder die Reise zur Vernunft, „Dir gehört mein ganzes Herz“ und einer Komposition aus dem Rock-Musical „Jesus Christ Superstar“. Die Solisten waren Julian und Juliane Busch sowie Moritz Hafermaas.

Viel Applaus erhielt auch die Bebraer Gruppe „Dance’n Fun Girls“ für ihre Auftritte zu Liedern von Madonna.

Besorgter Papa Grunwald 

Ein besorgter Papa war Bürgermeister Christian Grunwald in einem Sketch, in dem ein gestandener Mann gar nicht verstehen konnte, dass seine Tochter einen Freund hat. Dem versuchte er das Leben schwer zu machen mit Anweisungen wie: „In meiner Gegenwart fasst Du meine Tochter nicht an“ und „Fürchte dich sehr, wenn ich rumsitze und grüble“. Allerdings ist der Junge erst fünf Jahre alt und geht mit der Tochter in den Kindergarten.

Endlich wieder Strandfest in Rotenburg

Den Abschluss gestalteten die „Magical Steps“ aus Rotenburg mit 30 Tänzerinnen. Sie stellten den Besuchern irischen Stepptanz vor. Angesagt wurden die Mitwirkenden von zwei Frauen, die ihre Sympathie für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auch äußerlich zeigten: Irmtraud Fleischhut und Heike Lingelbach. Zum Finale sangen alle aus voller Brust: „An unserem Strandfest wünscht man sich Unendlichkeit.“

Quelle: HNA

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