Beschlossen ist noch nichts

Ronshäuser Zukunftswerkstatt hat viele Ideen

Sie zerbrechen sich die Köpfe für eine gute Zukunft: Etwa 80 Ronshäuser, darunter Mitglieder der Arbeitskreise, kamen am Dienstagabend ins Haus des Gastes, um sich über die Ideen der Zukunftswerkstatt zu informieren. Irmfried Riemenschneider, vorn in der Mitte, hatte die Anregungen ausgewertet und stellte sie vor; rechts neben ihm Bürgermeister Markus Becker. Foto: Dupont

Ronshausen. Den Ronshäusern liegt die Zukunft ihres Ortes am Herzen. Seit Monaten schmieden sie Pläne in ihrer Zukunftswerkstatt: Wo kann die Gemeinde Geld einsparen, wo kann sie ihr Potenzial noch besser nutzen?

Und die Ideen sprudeln. Der Leiter des Projekts Zukunftswerkstatt, Irmfried Riemenschneider, hat sie aus den fünf Arbeitsgruppen ausgewertet. Am Dienstagabend stellte er die Anregungen aus der Ideenschmiede im Haus des Gastes der Öffentlichkeit vor:

• Hersfelder Eckchen, Tanzgarten, Liegewiese: Hier sind im Gespräch ein neues Nutzungskonzept, zum Beispiel private Bewirtung, die Nutzung durch Vereine oder der Verkauf der Flächen.

• Sportplätze: Die AG stellt sich die Frage, ob Ronshausen zwei Sportplätze braucht. Ein Platz könnte auch zum Festplatz umgewandelt, als Solarpark oder Wohnmobilstellplatz genutzt werden. Braucht Machtlos einen Sportplatz? Auch darüber wird nachgedacht.

• Machtloser Kläranlage: Ein Anschluss an Ronshausen wird geprüft, um Kosten zu sparen.

• Dorfgemeinschaftshaus: Das alte DGH wird nicht mehr weiterbetrieben. Die Frage ist nun, ob es verkauft oder abgerissen werden soll. Das muss das Parlament entscheiden. Dann müssten die Vereine neue Räumlichkeiten finden. Die Sauna ist noch in relativ gutem Zustand. Eine Idee sieht so aus, sie auszubauen und im Schwimmbad als Außensaunabereich wieder aufzubauen. Denkbar wäre, dass eine Initiative den Betrieb übernimmt.

• Haus des Gastes: Die Arbeitsgruppe drängt darauf, ein neues umfassendes Nutzungskonzept zu erstellen. Eine effektivere Nutzung werde dadurch verhindert, dass es zu teuer sei, kein Komplettangebot biete, den Mietern zu viel Arbeit mache und die Gebührensatzung nicht gewerbefreundlich sei. Angedacht wird ein größeres Kulturangebot. Eine Koordinierungsstelle könnte Nutzern Tipps geben, wie man zum Beispiel an eine Bewirtung kommt. Neu überdacht werden soll auch die Nutzung durch die Vereine.

• Schwimmbad: Für alle öffentlichen Einrichtungen, auch für den Badepark, sollen Nutzungskonzept und Trägermodelle erarbeitet werden.

• Gewerbe: Die Arbeitsgruppe wünscht sich, dass sich mehr Vertreter des Gewerbes an der Ideenschmiede beteiligen. Vorgeschlagen werden unter anderem die Gründung eines Gewerbevereins und ein gemeinsamer Auftritt der Betriebe nach außen, zum Beispiel im Internet. Denkbar wäre auch ein Ronshausen-Gutschein zum Einkaufen wie zum Beispiel in Bad Hersfeld.

 Hintergrund, Bericht unten

Von René Dupont

Quelle: HNA

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