Bebraner erarbeiten Pläne, um ihre Stadt noch freundlicher und attraktiver zu machen

Was Familien brauchen

Wollen Bebra familienfreundlicher machen: Unser Bild zeigt Hauptamtsleiter Ralf Orth und Stadtjugendpfleger Uli Rathmann vor dem Bebraer Rathaus. Foto: Meyer

Bebra. Mehr Transparenz und ein besserer Informationsfluss, eine Bildungslandkarte, eine Pflegebörse, ein Generationenverein – das sind Ziele und Ideen, die aus einem Workshop zum Thema Familienfreundlichkeit in Bebra hervorgegangen sind. Rund 40 Vertreter von Bebraer Vereinen, Verbänden, Politik und Stadtverwaltung trafen sich an zwei Tagen am Wochenende, um ein Handlungskonzept für ein familienfreundliches Bebra zu entwickeln.

Die Teilnehmer sammelten in vier verschiedenen Gruppen Ideen, berichtet Bebras Stadtjugendpfleger Uli Rathmann.

• Gruppe Freizeitgestaltung

Es soll besser informiert werden über Aktivitäten in Vereinen und Angebote für Familien, auch über das Internet und öffentliche Medien. Die Gruppe denkt an die Erstellung einer Broschüre, eventuell in Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur.

• Gruppe Miteinander    der Generationen

Ein Generationenverein soll gegründet werden. Dort sollen Menschen verschiedener Generationen zusammenfinden, um sich gegenseitig bei Alltagsaufgaben zu helfen, ähnlich der Rotenburger Bürgerhilfe.

• Gruppe Vereinbarkeit    Familie, Beruf und Pflege

Die Gruppe hat als Ziel erkannt, dass eine bedarfsgerechte Pflege jederzeit möglich sein müsse. Eine Pflegebörse soll eingerichtet werden, um dort Angebote rund ums Thema Pflege zu sammeln und zu vermitteln.

• Gruppe Bildung

Die Gruppe plant die Erstellung einer Bildungslandkarte, die Familien einen Überblick über Bildungsangebote gibt. Eine Familienbildungsstätte soll geschaffen werden als Ort, wo Familien eine Bibliothek vorfinden und an dem Referenten Vorträge zu Familienthemen halten.

„Das ist der erste Teil eines Handlungskonzepts“, erklärt Uli Rathmann. Die Gruppen hätten ins Auge gefasst, sich weiter zu treffen. Die Ergebnisse, erklärte Hauptamtsleiter Ralf Orth, gingen jetzt in die Stadtverordnetenversammlung. Dann werde man sehen, welche Aufgaben für die Stadtverwaltung formuliert würden.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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