Montagsinterview: Glücklich neben der Fulda

Familie Brandt aus der Lüneburger Heide macht in Rotenburg Ferien

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Zum zweiten Mal auf dem Campingplatz in Rotenburg: Die Brandts – (von links) Katharine, Justin-Pascal, Gabriele und Jörg mit Hund Bella – aus der Lüneburger Heide haben sich in Rotenburg verliebt und verbringen dort ihren Camping-Urlaub.

Rotenburg. In der Reihe unserer Montagsinterviews lassen wir in der Urlaubszeit Gäste von außerhalb zu Wort kommen: in Hotels, auf dem Campingplatz, im Schwimmbad oder anderswo. Familie Brandt aus der Lüneburger Heide trafen wir in Rotenburg.

Das Campen liegt ihnen im Blut. Für Familie Brandt aus Ebstorf (Lüneburger Heide) geht es jede Ferien auf einen anderen Campingplatz, über die Bundesrepublik verteilt. Doch in den Sommerferien, da sind Vater Jörg (56), Mutter Gabriele (52) sowie Justin-Pascal (12) und Katharine (10) Wiederholungstäter. Seit zwei Jahren steuern sie den Campingplatz in Rotenburg an – weitere Besuche nicht ausgeschlossen.

Herr Brandt, wieso kommen Sie gerade nach Rotenburg zum Campen, und das schon zum zweiten Mal? 

Jörg Brandt: Mein Vater lebt hier unten. Vor zwei Jahren dachten wir, dass wir den Besuch mit einem Urlaub verbinden könnten. Es hat uns aber so gut gefallen, dass wir unbedingt zurückkommen wollten. Und nun sind wir wieder für zwei Wochen hier.

Was gefällt Ihnen an der Region besonders gut? 

Jörg Brandt: Für die Kinder gibt es hier viel zu entdecken. Letztes Jahr waren wir im Erlebnisbergwerk Merkers. Außerdem sind wir den Alheimer zusammen hoch. Justin-Pascal: Das Bergwerk war super. Dort haben wir viel gesehen. Was auch toll ist: Wir können mit den Fahrrädern überall hin. Gabriele Brandt: Abgesehen von der schönen Landschaft, haben wir hier auch einen schönen Campingplatz, direkt neben der Fulda. Für die Kids ist das klasse, die gehen gern ins Wasser.

Und wie finden Sie Rotenburg? 

Jörg Brandt: Rotenburg ist ein schönes Städtchen. Mit den Fachwerkhäusern und dem vielen Grün ringsum hat es einen besonderen Charme. Deswegen mögen wir es hier so. Außerdem ist der Campingplatz gut. Die Sanitäranlagen sind sauber, man kann Wäsche waschen, bekommt morgens Brötchen, und alle sind freundlich. Jörg Brandt: Was ein bisschen stört, sind allerdings die Eisenbahn und die Bundesstraße gleich nebenan. Aber das ist tagsüber auszuhalten, weil wir eh ständig unterwegs sind und Touren auf dem Plan haben.

Zu viert in einem Wohnwagen, ist das noch gemütlich? 

Jörg Brandt: Als die Kinder noch klein waren, war das kein Problem. Aber mittlerweile geht das nicht mehr. Deshalb haben wir zum Wohnwagen noch ein Extra-Zelt dabei, das sich Justin-Pascal und Katharine teilen. Da haben sie ihre Privatsphäre und genug Platz zum Schlafen.

Was haben Sie für die nächsten Tage noch geplant? 

Jörg Brandt: Wir möchten unbedingt Boot fahren. Außerdem steht noch ein Besuch in Alsfeld aus. Wir möchten uns gerne die historische Altstadt ansehen. Wenn das Wetter mitspielt, wollen wir das eventuell mit einer Fahrradtour verbinden. Bisher haben wir ja viel Glück mit dem Wetter.

Und was ist, wenn es nur noch regnet? 

Gabriele Brandt: Regen stört uns nicht so sehr. Manchmal lieben wir es sogar, im Bett zu liegen und dem Plätschern der Tropfen auf den Wohnwagenfenstern zuzuhören. Aber wenn es uns dann doch zu nass wird, bauen wir einfach alles zusammen und machen uns aus dem Staub.

Jörg Brandt: Das ist das tolle am Campen. Man ist ungebunden und kann den Urlaub nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten. Deswegen machen wir das ja auch schon seit vielen Jahren. Wir nutzen alle Ferien – ob Oster-, Sommer-, Pfingst- und Herbstferien – immer geht es mit dem Camper auf die Reise. Außer natürlich im Winter, da ist das Zelten doch etwas ungemütlich.

Was machen Sie eigentlich, wenn Sie keinen Urlaub haben? 

Jörg Brandt: Ich bin Rentner und Gabriele ist Arbeiterin. Die Kinder gehen noch zur Schule.

Danke und gute Heimreise! (fis)

Quelle: HNA

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