In Dankerode wird bei der Erneuerung der Ortsdurchfahrt ein Buswendeplatz gebaut

Bus fährt auch künftig

Seit 18. Juni wird gebaut: Die Ortsdurchfahrt Dankerode wird erneuert und zudem ein Buswendeplatz geschaffen. Die Anwohner Marita und Gerhard Schmidt schauen sich zusammen mit dem Postboten Fritz Schäfer den Baustart an. Archivfoto: Dupont

Dankerode. Beim Ausbau der Ortsdurchfahrt in Dankerode wird dafür gesorgt, dass der Rotenburger Stadtteil auch künftig seine Busverbindung behält. Die Fahrten der Buslinie 301 waren in Gefahr, weil es in der Ortslage keine Wendemöglichkeit gab.

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die Busanbindung zum letzten Rotenburger Ortsteil im Haseltal wegen neuer Vorschriften in Gefahr geriet. Linienbusse dürfen beim Wenden nicht mehr ohne Einweiser rückwärts fahren. In der engen Ortslage gab es jedoch nicht genug Platz, um einen großen Omnibus allein in Vorwärtsfahrt zu wenden. Das hätte dazu führen können, dass der Bus nicht mehr bis Dankerode gefahren wäre.

Intensive Gespräche mit Grundstückseigentümern im Ort hätten zu einer Lösung geführt, berichtete Bürgermeister Christian Grunwald (CDU) in der jüngsten Stadtverordnetensitzung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion. In der Dorfmitte werde ein ausreichend großes Grundstück als Bauvorbereitungsfläche genutzt, geschottert und könne nach Abschluss der Bauarbeiten als Wendemöglichkeit für den Linienbus dienen. „Wir sind dem Grundstückseigentümer sehr dankbar, dass er uns die Fläche gegen einen kleinen Obolus zur Verfügung stellt“, sagte Grunwald. Auf dem Grundstück in der Dorfmitte stand einst eine Scheune, die aber vor Jahren bei einem Feuer komplett abgebrannt war.

Der Einsatz eines kleineren Linienbusses wäre in Richtung Dankerode nicht möglich gewesen, erklärte der Bürgermeister. Die Lösung, mit einem kleineren Fahrzeug auf den vorhandenen Straßen wenden zu können, werde aber für den Stadtteil Atzelrode genutzt. Dort setze der NVV künftig einen kleineren Bus ein, der beim Wenden nicht rückwärts fahren müsse.

Die Erneuerung der 600 Meter langen Ortsdurchfahrt dauert bis Ende November. Bis dahin bleibt die Landesstraße 3226 im Bereich der Ortsdurchfahrt Stölzinger Straße komplett gesperrt. Die Umleitung für den Pkw-Verkehr ist ab Gehau über die Landesstraße 3249 nach Eltmannsee, die Kreisstraße 27 über Königswald bis zum Abzweig der Kreisstraße 50 nach Erkshausen und umgekehrt ausgeschildert. (ach)

Quelle: HNA

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