Das eigene Ziel erkennen

Fachabiturienten an Beruflichen Schule erhielten Zeugnisse

Bebra. Die neue große Aula der Beruflichen Schulen Bebra war rappelvoll, die Gäste standen sogar noch im Gang: Viele Eltern, Freunde, Verwandte und weitere Gäste begleiteten die Fachabiturientinnen und Fachabiturienten zu ihrer Verabschiedungsfeier.

116 Absolventen bekamen nach der bestandenen Prüfung ihr Zeugnis über die allgemeine Fachhochschulreife.

„Sie erhalten heute mit den Zeugnissen der Fachhochschulreife die Möglichkeit, an Fachhochschulen fachrichtungsunabhängig zu studieren oder an Universitäten einen gestuften Studiengang zu beginnen. Außerdem haben Sie Vorteile bei einer Ausbildung in Unternehmen oder Verwaltungen“, verdeutlichte der Leiter der Beruflichen Schulen Bebra, Wolfgang Haas, den Stellenwert des Fachabiturs bei seiner Begrüßung.

Auch Weg ist wichtig

Heinrich Müller, der Abteilungsleiter der Abteilung Bautechnik, machte in seiner Fest-rede den Fachabiturientinnen und Fachabiturienten Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Hierzu nahm er sie in Gedanken und mit Hilfe von projizierten Bildern beispielsweise mit in die Wüste oder auf den Gipfel eines Berges: „Der Weg ist das Ziel: Der Weg und damit der Lernprozess ist wichtig. Auch wenn er mal durch die Wüste führt, kann er an einer Oase enden. Ich halte jedoch das Ziel für wichtiger: Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Man kann nur am Gipfel ankommen, wenn klar ist, wo es hingehen soll. Wer das Ziel nicht kennt, wird auch den Weg nicht finden.“

Auch Bebras Bürgermeister, Horst Groß, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und ermunterte sie, auf das Erreichte aufzubauen. Gleichzeitig richtete er sein Lob an die Beruflichen Schulen Bebra: „Sie sind Synonym für Engagement und Innovation zugleich“.

Viel Beifall ernteten Sarah Vater und Manuel Rübsam, die die Feier musikalisch umrahmten. (zpk)

Quelle: HNA

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