Deutsches Wanderinstitut erneuert die Auszeichnung für den Ronshäuser Premium-Rundweg – Markierungen überarbeitet

Die Extratour ist nun nun noch besser

Gute Werbung für die Gemeinde: Die aktualisierte Karte für den Ronshäuser Premium-Wander-Rundweg gibt es auch im Internet zum herunterladen unter www.-ronshausen-touristik.de. Repro: Verkehrsamt Ronshausen/nh

Ronshausen. Mit viel Liebe wird er gepflegt und betreut – der Premium-Wanderweg rund um Ronshausen. Jetzt ist die Extratour Ronshausen, so der offizielle Name, vom Deutschen Wanderinstitut erneut mit dem begehrten Wandersiegel ausgezeichnet worden.

„Wir sind stolz darauf, weiterhin für alle Wanderfreunde und Feriengäste einen so besonderen Weg anbieten zu können“, sagt Ronshausens Bürgermeister Markus Becker. Alle drei Jahre komme der Weg auf den Prüfstand „und bei seiner jüngsten Überprüfung haben wir mit 52 Erlebnispunkten im Vergleich zum Jahr 2012 nochmal fünf Punkte draufgelegt“, freut sich der Verwaltungschef – siehe Hintergrund.

Im Kreis einzigartig

Im Landkreis war Ronshausen bei den Hessen-Extratouren als erste zertifizierte Gemeinde 2006 noch ein Pionier. Neben dem erst kürzlich hinzugekommenen Weg in Nentershausen ist die Extratour Ronshausen nach wie vor noch fast der einzige Wanderweg im Landkreis, der dieses Gütesiegel erhalten hat. Die Gemeinde Friedewald hat das Wandersiegel für ihre Strecke rund um den Dreienberg beantragt – es soll im kommenden Jahr verliehen werden.

„Um einen Weg nach den Kriterien des Deutschen Wanderinstituts neu hinzubekommen, muss man bis zu 20 000 Euro investieren“, sagt Becker. Die Rezertifizierung habe 1200 Euro gekostet.

Beliebt bei Auswärtigen

Die Auszeichnung sei eine gute Werbung für die Gemeinde. „Das Angebot wird auch von vielen Gästen von außerhalb als Ausflug sehr gerne genutzt“, weiß Egbert Sperber. Der 74-Jährige ist Pate des Wanderweges und alle vier Wochen mit Farbtöpfen, Pinseln und Werkzeug auf Kontrollfahrt, um die Markierungen zu erneuern und den Weg in Schuss zu halten. „Wir haben einen Ganzjahresweg, der auch im Winter begehbar ist und gepflegt wird“, freut sich Sperber.

Über 250 Siegel an Bäumen und über 50 Täfelchen hat er für die Überprüfung nachgezeichnet und überarbeitet. „Ohne ihn wäre diese Qualitätssicherung gar nicht möglich“, sagt Martha Richardt, die Leiterin des Ronshäuser Verkehrsamtes. „Seine Liebe gehört dem Allerhättenberg mit dessen herrlichen Aussichtspunkten – ihn faszinieren die drei unterschiedlichen Täler, das Plätschern des Steinbaches , die weiten Wiesentäler und die beeindruckenden Wälder, die sich zu jeder Jahreszeit in anderen Farben zeigen.“

Durch den Bauhof sei diese Arbeit gar nicht zu leisten gewesen, sagt Bürgermeister Becker. Er ist zudem dankbar dafür, dass mit Lothar und Thomas Herden neben weiteren Unterstützern noch zwei Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins bei der Aktion intensiv mitgeholfen haben.

„Die beiden Brüder haben ehrenamtlich in über 200 Stunden große Hinweisschilder generalüberholt, Schutzhütten gestrichen und Rastbänke ausgetauscht“, sagt Becker.

Wer nun Lust bekommen hat, gleich loszuwandern, kann sich die Wanderkarte auch im Internet herunterladen: www.-ronshausen-touristik.de

Von Peter Gottbehüt

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