Vorbereitung auf Gauck - Bundespräsident würdigt Festspiele

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Zwei Bundespräsidenten besuchen Bad Hersfeld: Joachim Gauck (links) und sein österreichischer Kollege Heinz Fischer sehen am Sonntag die Festspiel-Aufführung von Maria Stuart. Unser Foto zeigt die beiden Bundespräsidenten beim Festspielbesuch in Salzburg im Juli 2013.

Bad Hersfeld. Bundespräsident Joachim Gauck hat im Vorfeld seines Besuchs in Bad Hersfeld die überregionale Bedeutung der Festspiele gewürdigt.

Gauck erklärte, er habe für den Gegenbesuch seines österreichischen Amtskollegen Heinz Fischer mit „renommierten und überregional bedeutenden Festspielen“ aufwarten wollen. Fischer hatte Gauck im vergangenen Jahr zu den Salzburger Festspielen eingeladen.

Unterdessen ist allen Verantwortlichen die Spannung vor dem Besuch anzumerken. Rund um Rathaus und Ruine gelten strenge Sicherheitvorkehrungen, die vom Bundeskriminalamt koordiniert werden. Dennoch erwartet Polizeisprecher Manfred Koch „keine besondere Gefährdungslage“.

Trotz der Absperrungen werde es für die Bevölkerung ausreichend Raum geben, die Ankunft der Bundespräsidenten mitzuerleben, versichert Stadt-Sprecher Meik Ebert. Über 40 Journalisten werden über den Besuch berichten.

Gauck und Fischer werden am Sonntag um 17.30 Uhr in Bad Hersfeld eintreffen und von Bürgermeister Thomas Fehling vor dem Rathaus begrüßt. Nach einem privaten Abendessen in einem Hotel in der Innenstadt werden Gauck und Fischer mit ihren Partnerinnen das Stück „Maria Stuart“ sehen. Festspiel-Intendant Holk Freytag wird die Bundespräsidenten vor der Stiftsruine begrüßen. „Ich empfinde den Besuch als eine große Ehre und als eine Anerkennung für die Arbeit der letzten Jahre“, sagte Freytag, zumal Gauck Bad Hersfeld als Pendant zu Salzburger Festspielen auserkoren habe. Freytag erhofft sich davon eine weitere überregionale Stärkung der Festspiele als „führendes Sommerfestival Deutschlands.“

Die aus Österreich stammende Hauptdarstellerin der Maria Stuart, Marie-Therese Futterknecht, freut sich besonders auf den Besuch ihres Präsidenten, mit dessen Sohn sie zehn Jahre zur Schule ging.

Von Kai A. Struthoff 

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Quelle: HNA

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