Vorverkauf läuft

Erstes Open-Air-Konzert: Ronshäuser rocken am „Wide Creek“

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Wollen Witz, Charme und Spielfreude ihrer beliebten Vorbilder vereinen: Die Frankfurter Gruppe „Alex im Westerland“ spielt Songs der „Toten Hosen“ und der „Ärzte“. Foto: nh

Ronshausen. Mit einem großen Open-Air-Konzert auf dem Freigelände vor dem Ronshäuser Badepark will es die Ronshäuser Kulturinitiative „KiRoyal" am Samstag, 2. August, ordentlich krachen lassen.

Ab 20 Uhr werden dort die Frankfurter Gruppe „Alex im Westerland“ mit Songs der „Toten Hosen“ und der „Ärzte“ sowie die Rock-Coverband „Sana“ aus Kassel auftreten. Einlass ist ab 19 Uhr.

„Seit Wochen fragen sich viele, wo um Himmels Willen in Ronshausen denn der ,Wide Creek’ ist“, berichtet Jochen Apel von der Kulturinitiative. Eigentlich sollte das Konzert, das den Namen „Rock am Wide Creek“ trägt, nämlich im Hersfelder Eckchen stattfinden. „Und dort fließt der Breitenbach vorbei - den Namen des Bachs haben wir einfach ins Englische übersetzt“, erklärt Apel.

Auf großer Freifläche 

In der Planungsphase seien aber Bedenken aufgekommen, dass der Platz zu klein sein könnte. Zudem baut der Verein für naturnahe Spielplätze auf dem Gelände gerade an einem Wasserspielplatz. Deshalb findet die Veranstaltung nun auf der großen Freifläche, dem Behelfsparkplatz am Badepark in der Nähe der Ronshäuser Sportplätze statt. „Das Konzertgelände liegt damit direkt am Bachlauf der Ulfe, und das ist ja schließlich auch ein breiter Bach - deshalb haben wir den Namen einfach beibehalten“, sagt Apel.

„Alex im Westerland“ wollen dort mit dem Witz und Charme der Gruppe „Die Ärzte“ und der Energie und Spielfreude der „Toten Hosen“ das beste ihrer beliebten Vorbilder in ihrer Bühnen-Show vereinen. Auch die Coverband „Sana“ will mit bekannten Rock-Songs die Stimmung anheizen und mit ganz eigenen Versionen aktuelle Hits interpretieren.

„Beide Bands haben schon größere Festivals gespielt und haben sehr erfolgreich an Bandcontests teilgenommen. Wir können uns also auf ein tolles Festival freuen“, sind sich die „KiRoyal“-Akteure einig. Auch für Essen und Getränke ist gesorgt: Auf dem Gelände wird es mehrere Verkaufsstände geben.

Erstes Open-Air von „KiRoyal“ 

Die Eintrittskarten kosten zehn Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. „Oft wird die Frage gestellt, was die Tickets an der Abendkasse kosten“, sagt „KiRoyal“-Sprecher Ralf Heußner - „aber wir gehen davon aus, dass es gar keine Abendkasse geben wird“. Da die Kulturinitiative solch ein Konzert zum ersten Mal veranstalte, brauche sie Planungssicherheit.

„Wir haben keine Ahnung, wie die Veranstaltung ankommt, können es uns aber auch nicht erlauben, überrannt zu werden“, sagt Jochen Apel. Wenn die geplante Konzertbesucherzahl erreicht worden sei, ende der Vorverkauf. „Wir sind mit der bisherigen Nachfrage zufrieden - es sieht gut aus“, berichtet Heußner.

Von Peter Gottbehüt

Quelle: HNA

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