Jungtierschau bei den Kaninchenzüchtern in Heinebach mit 107 Tieren

Erster Preis für Riemann

Auf einen Blick: Die erfolgreichen Züchter und Jugendlichen der Heinebacher Kaninchen-Jungtierschau nach der Siegerehrung mit Vorstandsmitgliedern und Gästen – hier mit Zuchtgruppensieger Klaus Riemann (von links) und Torben Käsemodel, der für seinen Bruder Sören die Preise entgegennahm. Den Preis für das beste Tier der Schau erhielt Gerlinde Seitz (Fünfte von rechts). Foto: Vöckel

Heinebach / Bad Hersfeld. Klaus Riemann hat den ersten Preis der Jungtierschau in Heinebach errungen. Der für den gastgebenden Kaninchenzuchtverein Heinebach startende Züchter aus Bad Hersfeld siegte als erfolgreichster Aussteller mit den Kaninchen der Rasse Alaska.

Den zweiten Platz in der Rangliste der Zuchtgruppen (je vier Tiere) belegte Günther Seitz (Melsungen) mit Satin-Elfenbein. Dritter wurde Bernd Arnhardt (Heinebach) mit der Rasse Marburger Feh.

Die Preisträger

Die weiteren Preisträger der Schau: Sören Käsemodel (Kehrenbach) mit Graue Wiener, Klaus Riemann mit einer weiteren Zuchtgruppe Alaska, Gerd Becker (Heinebach) mit zweimal Lohkaninchen schwarz, Gerlinde Seitz (Melsungen) mit Schwarzgrannen, Lisa Neumann (Felsberg) mit Lohkaninchen schwarz und Jürgen Herrmann (Heinebach) mit Marburger Feh.

Bestes Einzeltier

Das beste Einzeltier der Schau stellte Gerlinde Seitz (Melsungen) in der Wertungsgruppe Altzüchter mit einem Tier der Rasse Schwarzgrannen. Bei den Jungzüchtern belegte Sören Käsemodel (Kehrenbach) den ersten Platz mit einem Kaninchen der Zuchtrasse Graue Wiener.

Als Gastverein mit den meisten Tieren in der Jungtierschau wurde der K 89 Kehrenbach ausgezeichnet. Insgesamt wurden 107 Rassekaninchen ausgestellt.

Die Kinder und Jugendlichen des Heinebacher Vereins pflegen ihr Hobby neben der Zucht auch mit einer sportlichen Betätigung: dem Kanin-Hop. Ähnlich dem Pferdereitsport, nur ohne Reiter und im Miniformat, bewältigen Hüpfkaninchen einen mit Hindernissen gespickten Parcours.

Es gibt zwei Wertungen: Hochsprung und Zeitspringen. Von der Leistungsfähigkeit der hoch und weit springenden kleinen Pelztiere überzeugten sich die Besucher der Jungtierschau schon am ersten Ausstellungstag. Das Turnier musste vorgezogen werden, weil am gleichen Tag noch Kinder mit ihren Eltern in den Urlaub aufbrachen.

Die Siegerehrung nahm der Heinebacher Vorsitzende Gerd Becker bei der offiziellen Schaueröffnung gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Heinz Schlegel, Ortsvorsteher Fritz Aschenbrenner und Kreisvorsitzendem Harald Ernst vor.

Termin vormerken

Ernst forderte die Züchter auf, sich die Bundesschau in Kassel vorzumerken. So eine Gelegenheit, die Tiere fast vor der Haustür bei der größten deutschen Ausstellung zu präsentieren, werde es so schnell nicht wieder geben. (zvk)

Kommentare