Flüchtlinge in Alheimer Kaserne

Erstaufnahmeeinrichtung in Rotenburg: CDU- Fraktion stellt Forderungen

Rotenburg. Einer möglichen Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE) in der Alheimer Kaserne steht die CDU-Fraktion positiv gegenüber.

„Wir sprechen hier ja nicht über Armutseinwanderung, sondern über Menschen, die um ihr Leben fürchten müssen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Jonas Rudolph. Er spricht von der Verantwortung und der Pflicht, zu helfen. Allerdings nehme man auch die Bedenken der Bevölkerung ernst. Man erwarte eine offene Kommunikation, sobald eine Entscheidung fallen sollte.

Jonas Rudolph, CDU-Fraktionsvorsitzender Foto: privat

Ein schlüssiges Sicherheitskonzept und die Aufstockung der Polizeikräfte in Rotenburg sind eine Forderung an das Land. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und finanzielle Zuschüsse über den kommunalen Finanzausgleich stehen ganz oben auf der Liste.

Als Projekte nennt Rudolph die Nutzung der Sporthalle und den Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Kasernengelände. Dadurch würde sich die angespannte Situation in der Hallenbelegung erheblich entspannen. Auch die Flüchtlinge würden profitieren. Außerdem setzt die Fraktion auf Hilfe bei der Sanierung von Geschäftsräumen in der Innenstadt sowie die Umsetzung der bekannten Infrastrukturprojekte.

Eine Integration der Flüchtlinge sieht die CDU wegen der kurzen Verweildauer von vier bis sechs Wochen kritisch. (red/ank)

Quelle: HNA

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