Erinnerung an die Bergbaugeschichte: Neue Attraktion in Nentershausen

+
Soll die Erinnerung an die Bergbaugeschichte wachhalten: Das Stollenmundloch mit Grubenwagen und Holzfigur im Park der Bergarbeitersiedlung. Foto: privat

Schon seit einiger Zeit ist der Park in der Bergarbeitersiedlung in Nentershausen um eine Attraktion reicher: Die Rekonstruktion eines Stollenmundlochs samt Grubenwagen soll an die Bergbaugeschichte im Richelsdorfer Gebirge erinnern.

Nentershausen. Auf einer Informationstafel kann man mehr über den Bergbau in der Region erfahren. Am Sonntag, 13. Juli, will die Gemeinde nun das Stollenmundloch offiziell einweihen.

Die Feier beginnt um 10.30 Uhr. Für den musikalischen Rahmen sorgen der Männergesangverein Nentershausen und die Bergmannskapelle von Kali+Salz aus Heringen. Eine Ansprache wird unter anderem Heinz Probst vom Heimat- und Bergbaumuseum halten.

Das Mundloch wird den Namen „Franz-Brandl-Stollen“ tragen. Die Holzfigur neben dem Mundloch soll den Bergmann darstellen, dem als Erstem das Bundesverdienstkreuz verliehen worden war. Er rettete zwei Bergmannskollegen unter Einsatz seines Lebens. Die Feier und das Projekt im Park sollen auch dazu beitragen, Franz Brandl zu würdigen.

Für dieses Projekt im Park bekam die Gemeinde Zuschüsse aus dem EU-Förderprogramm Leader.

Am Ende der Einweihungsfeier wird Pfarrer Dieter Rothhardt den hölzernen Bergmann und das Stollenmundloch segnen.

Ab 12 Uhr Singen im Park 

Um 12 Uhr geht es dann mit einem Singen im Park weiter. Der Kinder- und Jugendchor, der Siedlerchor Eintracht, der Gemischte Chor Trusetal und der Männergesangverein Nentershausen werden die Besucher musikalisch unterhalten.

Ab 12 Uhr gibt es auch gegrilltes Essen und Getränke, ab 15 Uhr stehen Kaffee und Kuchen bereit.

Der Reinerlös der Veranstaltung ist für den Kinderchor bestimmt.

Bürgermeister Ralf Hilmes und Ortsvorsteher Kurt Gawletta laden alle Nentershäuser und auch Gäste aus anderen Orten herzlich zu den Veranstaltungen ein. (dup)

Quelle: HNA

Kommentare