Rotenburger Stadtverordnete tagen am Dienstag

Entscheidung über die Ortsumgehung

Rotenburg. Die Ortsumgehung Lispenhausen ist eines der umstrittensten kommunalpolitischen Themen der vergangenen Jahre in Rotenburg. Nun steht eine wichtige Entscheidung dazu an.

Am Dienstag, 30. Oktober, wird die Stadtverordnetenversammlung über die Planung zur Ortsumgehung beschließen. Die Sitzung im Rathaus beginnt um 19 Uhr.

Die Pläne der Landesstraßenbehörde Hessen mobil sind während einer Bürgerversammlung Ende September vorgestellt worden (wir berichteten). Nun sollen die Stadtverordneten der Planung grundsätzlich zustimmen.

In der Beschlussvorlage werden allerdings mehrere Einschränkungen gemacht: Zum einen soll zwischen Lispenhausen und Bebra eine Unterführung unter den Bahngleisen Vorrang vor einer Brücke haben, wenn das technisch machbar ist. Außerdem sollen die Auswirkungen auf Hochwasser in der Kernstadt und Lispenhausen überprüft werden, sollte eine dritte Fuldabrücke nicht gleichzeitig gebaut werden.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen der Beschluss über die neue Hauptsatzung der Stadt Rotenburg und die Beratung über neue Flächen für Windkraftanlagen zwischen Rotenburg, Bebra und Alheim. Die Zubra-Kommunen wollen Windkraftflächen gemeinsam planen. Dazu ist die Zustimmung der Stadtverordneten nötig. (mcj)

Quelle: HNA

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