Verbindung zwischen Mende-Anlage und An der Bebra

Bebra. Die Weichen für einen Fuß- und Radweg entlang des Bebrabachs haben jetzt die Stadtverordneten mit der sogenannten Bauherrenentscheidung gestellt. Sie wird von der großen Mehrheit getragen.

Es geht hier um die Verbindung zwischen der Grünanlage August-Wilhelm-Mende-Anlage und der Straße An der Bebra. Der Weg führt über weite Strecken entlang der Bebra, benutzt vorhandene Fußwege mit und bezieht die Karlstraße mit Kreuzung der Kasseler Straße und eine Rampe zur Straße An der Bebra mit ein.

731.000 Euro soll der Weg kosten. Damit das Vorhaben stärker gefördert wird, beschlossen die Parlamentarier die Erweiterung des Stadtumbaugebietes Göttinger Bogen. So können die beiden ersten beiden Bauabschnitte von der Mende-Anlage bis Am Steg und die Karlstraße mit Geld für die „Zusammenarbeit Bebra, Rotenburg, Alheim“ (Zubra) gefördert werden.

Statt einer kompletten Verkehrsberuhigung der Karlstraße beschlossen die Stadtverordneten ferner, nur die Anschlüsse der Karlstraße am Hessischen Hof und am Alten Rathaus deutlich zu verschmälern, wie der CDU-Stadtverordnete Alfred Vogt erläuterte. Die übrige Karlstraße bleibe in ihrer derzeigen Form. Damit sei die Lösung auch förderfähig und etwa 300.000 Euro billiger als die ursprüngliche Planung.

Kein Fördergeld gibt es für die Abschnitte des Weges innerhalb der Mende-Anlage und von den Breitenbacher Seen bis in die Innenstadt.

Mehrheit für Haushalt

Den Entwurf des Haushalts für dieses Jahr beschlossen die Stadtverordneten in der Sitzung unter Leitung von Herbert Börner mit großer Mehrheit. Nach über zweieinhalb Stunden Diskussion stimmten die Fraktionen von SPD, CDU und Gemeinsam für Bebra dem Zahlenwerk zu. Zwei Gegenstimmen gab es von der FWG. Man rechnet in Bebra mit drei Millionen Euro, die im Ergebnishaushalt fehlen werden, der Kassenkreditrahmen, vergleichbar einem Überziehungskredit, wurde auf vier Mio. Euro festgelegt.

Fast 7,8 Mio. Euro neue Kredite sollen aufgenommen werden, um die vielen zurzeit laufenden Projekte in der Stadt zu finanzieren. Mehr über die Diskussion zum Etat der Stadt lesen Sie am Montag.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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