Energiewende vorantreiben

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Solarenergie: Diese Form der Energie ist unbegrenzt verfügbar und umweltschonend. Sie intensiver zu nutzen ist in Zeiten der notwendigen Energiewende das Gebot der Stunde.

Die Experten sind sich einig: Die Energiepreise werden weiter steigen. Die Gemeinde Alheim ist seit langem auf dem Gebiet der vom Engagement der Bürger getragene Energiewende „von unten“ aktiv – zahlreiche erhaltene Preise, wie zum Beispiel der Nachhaltigkeitspreis, belegen das eindrücklich.

Weil die regenerativen Energien, wie die Solarenergie, praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen, finden in Alheim am 5. und 6. Mai die Energietage statt.

Überblick über die Nutzung regenerativer Energien

Neben der Photovoltaik sind es Solarthermie, Kleinwindanlagen, Pelletheizungen, Kraft-Wärme-Kopplung, Passiv- und E-Plus-Haus sowie Biogas und Biomasse. Einen Megatrend bildet die Elektromobilität einschließlich der Batterien.

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Ebenso spielt die intelligente Steuerung der Heizungs- und Solaranlagen eine wichtige Rolle. Wer ein neues Haus baut, möchte auch, dass sein Haus autark sein kann, was die Energie betrifft. Mit ausgeklügelter Steuerung hilft das Smart Home dem Bewohner, den Strom dann zu nutzen, wenn er erzeugt wird.

Und je mehr Elektro-Autos mobil unterwegs sein werden, desto interessanter wird das Smart Home, weil es als intelligente Ladestation für das Elektro-Auto dienen soll. Für die Energiewende „von unten“ sind aber nicht nur die Privathaushalte, sondern auch Kommunen und Gemeinden wie Alheim gefragt, die auf Produktion von erneuerbaren Energien genauso wie auf Einsparung von Energien setzen.

Der Eigenverbrauch und die Eigenproduktion von Strom und Heizungsenergie rechnet sich auf Dauer gesehen. Insgesamt müssten Häuser besser gedämmt werden, um Energie zu sparen, Strom muss gezielt eingespart werden und auf Hausdächern und mit Windparks produziert werden. Denn neben der Solarenergie ist die Windkraft ein wichtiger Baustein der Energiewende.

Weil die Strompreise immer weiter steigen werden sind private und kleinere gewerbliche Photovoltaikanlagen trotz geringerer Vergütung für die Einspeisung weiterhin rentabel.

Ähnliches gilt für kleinere Windkraftanlagen. Zwischen 20 und 60 Prozent des Windenergieertrages kann selbst genutzt werden und der Überschuss in die Leitungen eingespeist und verkauft werden. So amortisiere sich eine Anlage schnell – und noch schneller, wenn die Strompreise weiter steigen.

Deswegen kann man sich an den zwei Energietagen in Alheim auf dem Gelände der Kirchner Solar Group im Mai ausführlich über alles informieren, was mit alternativer Nutzung von Energien zu tun hat. (zzh)

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Quelle: HNA

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