Energie aus der Region

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Anlage im Keller: Heiko Kehm (links) lässt sich von Peter Ullrich noch einige Feinheiten zur Steuerung der Photovoltaikanlage erklären.

Wenn es bei Steffi und Heiko Kehm aus Bebra warm im Haus wird, dann können sie sich beruhigt zurücklehnen: Die Sonne stellt ihnen ihre wärmenden Strahlen gratis zur Verfügung und das Holz, welches in Form kleiner Pellets die Heizung füttert, wächst nach.

„Uns war der ökologische Aspekt bei der Wahl unserer Heizmöglichkeit ganz wichtig“, betont Steffi Kehm, „Wir haben die Rohstoffe hier direkt vor der Tür, da können wir sie auch gut nutzen.“

Pelletwerk wird gebaut

Peter Ullrich bestätigt, dass die Wege gerade für die Pelletversorgung immer kürzer werden. Immerhin werden dafür keine Bäume gefällt. Die Sägewerke verarbeiten dafür ihre ohnehin anfallenden Sägespäne: „In Bad Arolsen wird das nächste Pelletwerk gebaut“, weiß der Fachmann, der nicht nur in Punkto Energieversorgung die technische Ausstattung von Häusern gestaltet.

In der gesamten Haustechnik ist die Firma Ullrich aus Bebra so kundenfreundlich, dass sie zum Kundenstar der Region gewählt wurde, und so innovativ, dass der Betrieb den Marketingpreis 2012 des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerkes erhielt.

Marketingpreisträger Peter Ullrich bedankte sich: „Wie gewinnt man das Herz eines Menschen? Wenn die Kunden mehr bekommen, als sie eigentlich erwartet haben, dann schaffen wir im Handwerk diesen kostbaren Moment der Begeisterung, in dem aus Kunden treue Fans werden.“

Dieser Marketingpreis wird für die beste Kundenorientierung verliehen -– und gleichzeitig für die saubere Ausführung der Installationen: „Das ist wie die Grammy-Verleihung“, sagte Peter Ullrich strahlend.

Steffi und Heiko Kehm können das bestätigen, denn vieles, was ihnen in den ausführlichen Beratungsgesprächen erläutert wurde, hatten sie selbst so noch nicht bedacht, und die Ausführung sieht einfach super aus. Die junge Familie hatte ein Haus aus den 70er-Jahren gekauft – und darin war einiges zu tun für die Firma Ullrich. Neben der kompletten Badsanierung wurden auch die Wasserleitungen getauscht: „Jetzt sind wir beruhigt, dass hinter den neuen Fliesen nicht demnächst die Leitung kaputt gehen kann“, sagt Heiko Kehm. Er ist sich sicher, dass er gut investiert hat.

Außerdem tauschte die Familie die vorhandene Ölheizung gegen eine Holzpelletheizung. Laut Energieausweis hatte der Voreigentümer rund 5000 Liter Öl pro Jahr verbraucht. Das summiert sich bei dem aktuellen Ölpreis von etwa 90 Cent pro Liter im Jahr auf über 4500 Euro, rechnet Kehm vor. Nach der Sanierung spart die Familie rund 2800 Euro Brennstoffkosten pro Jahr, somit hat sie jeden Monat mehr Geld zur Verfügung.

„In Deutschland gibt es so viel Wald“, schwärmt Peter Ullrich. Er kann nicht verstehen, wieso auf der einen Seite günstige Pellets ins Ausland exportiert und teures Öl dafür wieder importiert wird: „Die Menschen beklagen sich über teure Energie und nutzen nicht die heimischen Ressourcen“. Es gebe einen Baumzuwachs von jährlich 54 Millionen Tonnen Holz, den könne man nutzen, meint Ullrich. Dadurch könne man sich unabhängig von russischen Gas- und arabischen Öllieferungen machen.

Fördermittel vom Bund für Photovoltaik- und Solaranlage

Zusätzlich zur Holzpelletheizung haben Heiko und Steffi Kehm in eine Solaranlage und eine Photovoltaikanlage investiert und dafür auch Fördermittel vom Bund bekommen.

Die Firma Ullrich bereitete die notwendigen Anträge selbstverständlich vor und ist immer ein Ansprechpartner rund um die gesamte Haustechnik: „Es war uns wichtig, einen Fachbetrieb aus unserer Region mit der Sanierung zu beauftragen, so haben wir immer kurze Wege.“ Heiko Kehm ist sehr zufrieden mit seiner Wahl. (zzh)

PDF der Sonderseite Stark vor Ort

Quelle: HNA

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