Ende eines Leerstandes

Mundinger Engineering kauft früheres Autohaus  und expandiert

Mundinger Engineering feiert: Der Betrieb hat das ehemalige Autohaus Stotz an der Braacher Straße gekauft. Hier soll künftig geplant und gefertigt werden. Gleichzeitig wurde 25-jähriges Bestehen der Firma gefeiert. Unser Bild zeigt on links Tobias Binder (IHK) Beate Calinski, Petra Walter, Christian Walter, Holger Mundinger, Gert Mundinger, Architekt Ulf Möller, Dieter Mundinger, Bürgermeister Christian Grunwald . Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Das Rotenburger Unternehmen Mundinger Engineering besteht seit 25 Jahren und hat sich selbst sowie die Stadt mit einem großen Schritt in der Firmengeschichte beschenkt. 

Die Firma hat das seit Jahren leer stehende ehemalige Autohaus Stotz an der Braacher Straße gekauft und will ab Sommer nächsten Jahres dort planen und produzieren. Die Firma von Dieter Mundinger und seinen Söhnen Gert und Holger konstruiert und fertigt Sondermaschinen. Es handelt sich dabei um Spezialmaschinen, die in der Produktion von Autozulieferern und Medizintechnik-Unternehmen eingesetzt werden.

Das Unternehmen, das in den ersten zehn Jahren seines Bestehens in Bebra angesiedelt war, arbeitet seit 15 Jahren in Rotenburg an zwei Standorten. Jetzt sollen Planung und Konstruktion sowie Fertigung unter einem Dach ablaufen.

1,1 Millionen Euro investiert Mundinger Engineering. Der Mitarbeiterstamm von 18 soll im Spätsommer, nach Abschluss der Bauarbeiten und Umzug, um vier bis sechs Arbeitskräfte anwachsen, darunter ein Auszubildender für Industriemechaniker und ein weiterer Mitarbeiter im dualen Studium.

Für die Stadt Rotenburg ist der Kauf „ein Sechser im Lotto mit Zusatzzahl", sagte Bürgermeister Christian Grunwald am Donnerstag. Zum einen wird das Gebäude, das über die Jahre zu einem Schandflecken am Eingangstor der Stadt mutiert war, optisch wieder ansprechend hergerichtet. Zum anderen entstehen, so Grunwald, weitere qualifizierte Arbeitsplätze, die gut ausgebildeten junge Menschen die Möglichkeit geben, in der Region zu leben.

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Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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