Neues „Mobiles Alheimer Rathaus“: Gemeindemitarbeiter kommen per E-Mobil

Elektrisch zu den Bürgern

Mobiles Rathaus: Das E-Auto wird künftig vor allem hilfebedürftigen Bürgern in Alheim zur Seite stehen. Das Foto zeigt Bürgermeister Georg Lüdtke (Mitte) mit den Sponsoren, die den Wagen finanzieren und dafür mit Werbung vertreten sind. Foto: nh

Alheim. Bürgermeister Georg Lüdtke und seine Mitarbeiter sind demnächst elektrisch unterwegs: Die Alheimer Verwaltung fährt ab Januar mit einem Elektroauto zu Terminen, das nun der Gemeinde übergeben wurde. Dann startet das Projekt „Mobiles Alheimer Rathaus“.

Das Auto wird an einer E-Tankstelle mit Alheim-Energie aus Sonnenkraft und Biomasse betrieben, die auf dem Parkplatz gegenüber dem Rathaus steht. Sie wurde von der Kirchner Solar Group in Heinebach gesponsert. Das E-Mobil mit einem Wert von 27 000 Euro wird von 28 Werbepartnern aus der Region finanziert. Sie dürfen es als Gegenleistung fünf Jahre lang als mobile Werbefläche für ihre Unternehmen nutzen.

Anfrage per Telefon

Mit dem neuen Mobil Unter der Telefonnummer des Bürgerbüros Alheim 0 66 23/92 00 11 können ältere und pflegebedürftige Menschen den Zusatzdienst der Gemeindeverwaltung in Anspruch nehmen.

Voraussetzung dafür ist, dass sie keine Angehörigen haben, die ihnen für Erledigungen zur Verfügung stehen. Die zu erledigenden Anliegen werden im Bürgerbüro notiert, und bei Bedarf fährt dann das „Mobile Rathaus“ zu den Bürgern.

Bürger werden gebeten, den Sachverhalt im Telefongespräch dem Bürgerbüro genau zu schildern, damit sich die Mitarbeiter auf den jeweiligen Fall vorbereiten und die benötigten Formulare und Vordrucke zum Besprechungstermin mitbringen können. Zu den Dienstleistungen, die im Rahmen dieses mobilen Einsatzes angeboten und erledigt werden, gehören in erster Linie Aufgabenbereiche des Bürgerbüros.

Bürgermeister Lüdtke sieht das Angebot als weiteren Mosaikstein in der „ganzheitlichen, nachhaltigen Ausrichtung der Gemeinde“. Das soziale Generationen-Netzwerk Alheims werde damit erweitert.

Mit einer vollen Batterie fährt der Wagen, ein Renault Zoe mit 80 PS, über 150 Kilometer weit. „Da er nur innerhalb der Gemeinde eingesetzt wird, werden wir deshalb auf keine Probleme stoßen“, sagt Lüdtke. Es dauert acht Stunden, die leer gefahrene Batterie „vollzutanken“. (red/ali)

Quelle: HNA

Kommentare