Konzept der Ronshäuser Zukunftswerkstatt an Gemeindevorstand übergeben

Eine Mappe voller Ideen

Dicker Ordner mit vielen Vorschlägen: Den übergab am Freitag der Leiter der Ronshäuser Zukunftswerkstatt, Irmfried Riemenschneider, rechts, an Bürgermeister Markus Becker. Foto: Gottbehüt

Ronshausen. Die Zukunft ihrer Gemeinde gemeinsam in die Hand nehmen – das wollten die Ronshäuser, als sie vor gut einem Jahr ihre Zukunftswerkstatt ins Leben riefen. Das ist gelungen. Am Freitag hat Irmfried Riemenschneider – Leiter und Koordinator des Projektes – die bisherigen Ergebnisse in Form eines mit Ideen prall gefüllten örtlichen Handlungskonzeptes an Ronshausens Bürgermeister Markus Becker übergeben.

„Ich bin dankbar für die bisher geleistete Arbeit und stolz auf die vorliegenden Ergebnisse – mein besonderer Dank gilt Irmfried Riemenschneider, der für das Projekt tolle Arbeit leistet“, sagte Becker. In der nächsten Sitzung des Gemeindevorstandes in der kommenden Woche will Becker das Konzept verteilen. Auch in der ersten Parlamentssitzung nach der Sommerpause am Montag, 9. September, soll es Thema sein.

Anfang da – weiter geht’s

„Der Anfang ist gemacht – jetzt geht es weiter“, sind sich Becker und Riemenschneider einig. Im nächsten Schritt sollen die von den fünf Arbeitsgruppen der Zukunftswerkstatt erarbeiteten Prioritätenlisten und Vorschläge nun auf ihre rechtliche Durchführbarkeit und Umsetzbarkeit geprüft werden. „Danach müssen wir entscheiden, was wir wie realisieren wollen“, sagt Becker. Das werde Aufgabe des Parlaments und des Gemeindevorstands sein.

Hilfe für Entscheidungen

„Wichtig ist, dass man an das glaubt, was man da tut“, sagt Riemenschneider. Die Zukunftswerkstatt könne und solle nicht die Arbeit der Gremien in der Gemeinde ersetzen, aber sie solle Meinungen und Anregungen aus der Bevölkerung als Entscheidungshilfe transportieren.

„Das örtliche Handlungskonzept enthält konkrete Vorschläge, die unsere Gemeinde für die Zukunft ausrichten und unser Zusammenleben positiv beeinflussen sollen“, sagt Riemenschneider. Es beinhalte keine Projekte, die sofort umsetzungsreif seien, sondern „es zeigt die nächsten Schritte auf, um die Projekte zu bearbeiten“. Diese Verfahrensweise habe sich bewährt, da sie die Möglichkeit biete, „aus einem Projekt in einer frühen Phase auch ohne schmerzhafte Wunden wieder aussteigen zu können“.

Das Handlungskonzept dürfe aber auch nicht zerredet werden, fordert der Zukunftswerkstatt-Leiter. „Wenn Bürgerbeteiligung gewollt ist, dann muss man auch die geleistete Arbeit respektieren, um auch die künftige Mitarbeit der Ronshäuser sicherzustellen“, sagt Riemenschneider.

In der nächsten Phase der Ronshäuser Zukunftswerkstatt sei es dann möglich, eine Leitbilddiskussion für die Gemeinde mit einzubeziehen. Riemenschneider dankte allen Mitwirkenden für deren kreative Ideen und Vorschläge. HINTERGRUND KOMMENTAR

Von Peter Gottbehüt

Quelle: HNA

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