Eine halbe Sekunde Reaktionszeit ist normal

Bebra . Der Aktionstag rund ums Radfahren unter dem Motto „FahrRad... aber sicher“ hat am Samstag viele Besucher in die Bebraer Grundschule gelockt. Ausrichter waren die Schule und die Kreisverkehrswacht.

Den Fahrrad-Basar verlegte Schulleiterin Annemarie Warneck wegen des Regens kurzerhand in den Musikraum. Zahlreiche Geschäfte wurden da geschlossen, Kinderfahrräder, Helme und Zubehör gekauft und verkauft.

Viele Ehemalige aktiv

Annemarie Warneck zeigte sich zufrieden: Fast jedes Schulkind sei mit der Familie dagewesen. Und Warneck sichtete auch ehemalige Grundschüler, von denen viele sich mittlerweile selbst bei der Verkehrswacht engagierten. So wie Schülerin Ece: Sie leitete Kinder bei der Benutzung des Fahrradsimulators an. Hier ging es darum, in einer auf dem Bildschirm simulierten Verkehrssituation Gefahren zu erkennen und das Fahrrad zu bremsen.

Auf dem Programm stand zudem ein weiterer Reaktionstest, bei dem die Probanden auf Lichtsignale reagieren mussten. Eine Sekunde, erklärte Alicia Seitz, dürfte maximal zwischen dem Signal und der Betätigung des Pedals mit den Füßen vergehen. Bei den meisten lag der Wert bei einer halben Sekunde.

Traditionell geht es beim Fahrrad-Aktionstag nicht nur um Verkehrssicherheit. Die Schule präsentiert sich auch der Öffentlichkeit mit ihrem Angebot. In vielen Klassenräumen wurde gemalt und gebastelt. (zmy)

Quelle: HNA

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