Gemeinsame Kasse

Rotenburg und Alheim vertiefen ihre kommunale Zusammenarbeit

Premiere: Erstmals besiegelten zwei Kommunen ihre Kassen-Zusammenarbeit. Unser Bild zeigt von links hinten die Verwaltungsmitarbeiter Ursula Grunewald, Martin Schmidt, Aphram Aphram, Thomas Schwarz, vorn von links Alheims Erster Beigeordneter Horst Peschges, Bürgermeister Georg Lüdtke, Bürgermeister Christian Grunwald, Erste Stadträtin Ursula Ender. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg/Alheim. Die Bürger von Alheim und Rotenburg werden es nicht merken, dennoch gilt der Vertrag, den die Verwaltungschefs von Rotenburg und Alheim sowie deren Stellvertreter in dieser Woche unterschrieben haben, als Meilenstein der kommunalen Zusammenarbeit.

Die Stadt und die Gemeinde haben künftig eine gemeinsame Kasse.

Thomas Schwarz wird am 1. Januar seinen Arbeitsplatz vom Baumbacher ins Rotenburger Rathaus verlegen. In der neuen gemeinsamen Kasse arbeiten außerdem die Rotenburger Ursula Grunewald und Aphram Apharm mit, Kassenleiter wird Martin Schmidt. Alle Aufgaben aus dem Kassenbereich laufen in Rotenburg zusammen. Fachdienstleiter bleibt Helmut Hartmann.

Aber – so beteuerten die Bürgermeister Christian Grunwald und Georg Lüdtke – für die Bürger soll sich im Servicebereich nichts ändern. Wenngleich man sich mittelfristig die Zusammenlegung von weiteren Verwaltungsabteilungen vorstellen kann, sollen die Leistungen vor Ort unangetastet bleiben. Es gehe nicht darum, die Rathäuser leerzufegen, sondern darum, Kräfte zu bündeln und später auch Personalkosten zu sparen, erklärte Lüdtke.

Christian Grunwald sieht seine Stadt und Alheim in einer Vorreiterrolle für andere Kommunen. „Bessere Zusammenarbeit von Kommunen war oft Thema in Schaufensterreden. Wir handeln.“ Die Stadt Bebra, die ebenfalls zum kommunalen Zubra-Verbund gehört, bleibt in diesem Fall mal außen vor. Sie verwendet ein anderes Abrechnungssystem als Rotenburg und Alheim. Diese beiden Kommunen arbeiteten zuvor schon im Bereich Abwasser zusammen und in Ausbildungsverbünden von Bauhof und Stadtwerken.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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