Eon, Stadtwerke und Stromnetz der Ortsteile

Einbringung gescheitert

Bebra. Über die Einbringung der Stromverteilungsnetze der Bebraer Stadtteile durch die Eon Mitte AG in die Stadtwerke Bebra GmbH haben die Stadtverordneten zum zweiten Mal nicht entschieden.

Nachdem nun alle anderen Forderungen von SPD, Gemeinsam für Bebra und FWG erfüllt waren, beschlossen die drei Fraktionen mit 19 Ja-Stimmen noch eine Änderung im Gesellschaftsvertrag, die die CDU-Fraktion mit 16-NeinStimmen ablehnte. Danach hat die Eon im Aufsichtsrat ein Veto-Recht für alle Geschäfte im nichtenergetischen Bereich. „Da wollen wir es gerne zubilligen, denn dass die Eon bei der Eingliederung zum Beispiel defizitärer Hallenbäder Widerstand zeigt, ist uns schon verständlich“, sagte Gerhard Schneider-Rose, SPD-Fraktionsvorsitzender. Herausgenommen wurde aber das Vetorecht für Beteiligungen im Bereich Energie und Versorgung. Man wolle die energiepolitische Souveränität nicht aufgeben, sagte auch Volkmar Hanf.

Der Vertrag sei nicht verhandelbar, erklärte Karl-Heinz Lückert (CDU), „wir verlieren ein komplettes Jahr“. Bürgermeister Groß (CDU) sagte, es sei nun völlig offen, wie weiter verfahren werde. (ank)

Quelle: HNA

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