Ehrenamtliche wildern 200 Tiere im Wölfelbach bei Goßmannsrode aus

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In die Freiheit: An verschiedenen Stellen des Wölfelbaches wurden europäische Flusskrebs ausgesetzt. Fotos: nh

Goßmannsrode. Mitglieder des Vereins Freunde und Förderer des Naturerlebnisparkes Kirchheim, der Deutschen Gesellschaft Tier und Natur sowie Axel von Baumbach als Inhaber des Fischereirechtes und zahlreiche Dorfbewohner haben jetzt 200 Tiere an verschiedenen Stellen des Wölfelbaches ausgewildert.

Der europäische Flusskrebs lebt nun wieder in der Region. Sachverständige hatten im Vorfeld das Gewässer untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass sowohl die Wasserqualität als auch die Struktur ein guter Lebensraum für den Krebs darstelle.

Der Wölfelbach sei nicht begradigt oder ausgebaut und darf im Wiesental noch mäandern. Dadurch entstünden strömungsarme Zonen, die der Edelkrebs liebe. Auch die Weiden und Erlen an den Ufern böten den Tieren durch ihre Wurzeln wichtigen Unterschlupf.

Das Auslegen von Reusen stellte im Vorfeld sicher, dass keine amerikanischen Krebsarten, wie in etlichen anderen Gewässern, eingeschleppt wurden, da diese die Krebspest auf den heimischen Edelkrebs übertragen, ohne selber daran zu erkranken. (red/jce)

Quelle: HNA

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