Durchsuchung nach versuchter Tötung - Opfer betäubt

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In diesem Wohnhaus wurde die 61-Jährige am 19. Januar niedergeschlagen.

Bad Hersfeld. Nachdem am Samstag, 19. Januar, eine 61 Jahre alte Frau gegen 19 Uhr in ihrer Wohnung an der Karl-Güntzel-Straße in Bad Hersfeld getötet werden sollte, ist die Kriminalpolizei immer noch auf der Suche nach dem Täter.

Dienstagvormittag wurden daher abermals das Wohnhaus und das Geschäftshaus der Familie untersucht. Die Durchsuchungen hatte die Staatsanwaltschaft Fulda über zwei richterliche Beschlüsse erwirkt.

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Weil sich bei den ersten Ermittlungen die Tatbeteiligung einer fremden Person nicht erhärtete, geriet schnell der 64 Jahre alte Ehemann ins Visier der Kriminalisten. Eine Tat war ihm jedoch nicht nachzuweisen. Er gab an, zur Tatzeit mit seinem Hund spazierengegangen zu sein. Und seine Frau, die nach der gewaltsamen Attacke mit schwersten Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht worden war, kann sich bis heute an nichts erinnern. Die ermittelnden Beamten gehen also nach wie vor davon aus, dass der Täter aus dem näheren Umfeld der Familie kommen muss.

Nachdem Gerichtsmediziner herausgefunden hatten, dass die Frau vermutlich vor der Tat mit Chloroform und Toluol betäubt worden war, suchten die Kriminalisten gestern in den beiden Häusern nach chemischen Substanzen.

Dabei wurden sie nach Angaben von Harry Wilke, Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda, fündig. So wurden neben chemischen Substanzen auch schriftliche Unterlagen sichergestellt, die nun untersucht beziehungsweise ausgewertet werden müssen. (rey)

Quelle: HNA

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