Radfahrer durchqueren bei der Tour der Hoffnung Hersfeld-Rotenburg

Durch Kreis für guten Zweck

Klaus-Peter Thaler

Hersfeld-Rotenburg. Die 30. Auflage der Tour der Hoffnung, einer fünftägigen Radtour mit viel Prominenz für einen guten Zweck, führt in diesem Jahr auch durch den Kreis Hersfeld-Rotenburg. Am Donnerstag, 15. August, überquert der Tross gegen 12 Uhr mittags die Kreisgrtenze bei Niederaula-Mengshausen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Von dort aus geht es über Kerspenhausen und Asbach in die Innenstadt von Bad Hersfeld – die Fahrer machen gegen 13.45 Uhr Station am Linggplatz und fahren gegen 14.20 Uhr weiter. Über Friedlos, Mecklar, Blankenheim und Breitenbach geht es weiter nach Bebra, wo der Peloton gegen 15.05 Uhr am Rathausplatz erwartet wird. Von da geht es gegen 16 Uhr weiter in Richtung Lispenhausen nach Rotenburg, wo die Fahrer ohne Aufenthalt an der Brücke der Städtepartnerschaften nach Braach, Baumbach und Niederellenbach abbiegen. Bei Neumorschen verlassen sie den Kreis; auf derselben Fuldaseite geht es weiter nach Melsungen. Dort ist gegen 18 Uhr Etappenschluss.

Am Mittwoch, 14. August, ist die Tour im Raum Gießen unterwegs. Am Freitag, 16. August, führt die Route von Northeim über Göttingen und Hann. Münden nach Kassel, und am Abschlusstag, Samstag, 17. August, von Hofgeismar über Baunatal bis Bad Wildungen. Insgesamt legen die Radler 341 Kilometer zurück; an den jeweiligen Etappenorten werden sie von Ministern, Bürgermeistern und Firmenvertretern empfangen, die ihren Spendenbeitrag für die Tour der Hoffnung 2013 überreichen, heißt es in der Mitteilung.

1983 erstmals gestartet

Ins Leben gerufen wurde die Tour 1983 von Prof. Dr. Dr. Fritz Lampert in Gießen. Seitdem treten Jahr für Jahr Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport für die gute Sache in die Pedale. Schirmherrin ist Biathlon-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Petra Behle, Kapitän des Fahrerfeldes wie seit 30 Jahren dervierfache Radweltmeister Klaus-Peter Thaler. Bei den vergangenen Auflagen der Tour kamen bislang 28 Millionen Euro für krebskranke Kinder zusammen, die ohne Abzüge Kinderkliniken, Elternvereinen und sozialen Einrichtungen zugeführt wurden, schreiben die Veranstalter. Auch sämtliche Organisationskosten der Tour werden von Sponsoren übernommen. (rai)

Quelle: HNA

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