Deutschland sucht den Superstar

DSDS im Bergwerk Merkers: So war die Show 500 Meter unter der Erde

Ein Spektakel: Die 900 Zuschauer der Aufzeichnung der Show von „Deutschland sucht den Superstar“ mit Pop-Titan Dieter Bohlen im Erlebnisbergwerk Merkers können heute Abend am Fernseher verfolgen, wie sie zusammengeschnitten wurde. Foto: RTL/Stefan Gregorowius

Merkers. Pop-Titan Dieter Bohlen polarisiert, an ihm scheiden sich die Geister. Deshalb will sich vor der Show im „Erlebnis Bergwerk“ niemand so richtig als Fan von DSDS und Bohlen outen.

Und trotzdem sind die 900, die über den Link im Internet eine Karte ergattern konnten, überglücklich. Ohne zu Murren, harren sie im strömenden Regen vor dem „Erlebnis Bergwerk“ aus. Bis zum Beginn der Show stehen alle drei Stunden: Warten auf den Einlass ins Bergwerk, warten auf den Förderkorb, warten in der Schleuse bis zur Weiterfahrt per Lkw in den Showroom, alles kein Problem. Hauptsache die Stars erleben, so ein bisschen mitmischen in der Welt der Bohlen und Co. und sehen, was man drauf haben muss, auf dem Weg nach oben.

Eigentlich will niemand Fan sein, aber als der blaue DSDS-Eventbus der Superstars um die Ecke biegt, geht es nur noch darum, den besten Platz zu ergattern für Autogramme und vielleicht ein Selfie mit einem der Kandidaten.

Geburtstagskind

Johanna Krause aus Schenklengsfeld schreit: „Ich habe heute Geburtstag, ein Autogramm bitte!“ Tatsächlich ist die Ausbeute groß und Prince, ihr späterer Favorit, kommt ihr ganz nah. Was einige als coolen Trick vermuten, ist die Wahrheit. Johanna ist am 14. April 16 Jahre alt geworden. Die Karte hatten die Eltern gemeinsam mit der Freundin Lena Eiche aus Mansbach besorgt. Geklappt hat es nicht gleich, die Nachbarn aus Hessen waren Nachrücker. Aber dann kam der Anruf von RTL und der Geburtstag war perfekt. Nach der Show sind Johanna und Lena begeistert. Sie waren beide das erste Mal im „Erlebnis Bergwerk“ und sind beeindruckt von der Atmosphäre hier unten. Beide werden für ihren Favoriten Prince am heutigen Samstagabend anrufen und die weiteren Shows verfolgen. Schließlich wollen sie jetzt wissen, ob es Prince schafft.

Im „Erlebnis Bergwerk“ sei alles wieder gut organisiert gewesen. Einfahrt und Ausfahrt in das Bergwerk koste Zeit. Das wüssten alle Besucher, die hier bereits Konzerte besucht hätten. Gut fand Heidi Brandt, Tourismusplanerin des Wartburgkreises, auch die Fairness der Fangruppen. Der Umgang miteinander sei einfach klasse gewesen. Niemand sei über den anderen hergefallen, niemand sei ausgebuht worden. Für Brandt war das ein großes Erlebnis. Und für sie als Tourismuschefin eine für die Region „unbezahlbare Werbung“.

Der Chef ist heute Gast

Unter den Gästen, die ohne zu murren im Schleusenraum geduldig auf den Lkw-Transport in den Showroom warten, ist auch „Erlebnis Bergwerk“-Chef Hartmut Baumert. Eine Sonderbehandlung, nein, das wolle er nicht. Er sei Gast der Show wie jeder andere. Auch für ihn ist es eine tolle Sache, dass Bohlen mit seiner Show in den Schacht gekommen ist. Und es sei auch faszinierend gewesen, zu beobachten, wie professionell das alles vorbereitet worden sei. „An manchen Tagen waren hier 200 Leute von RTL im Schacht, um alles vorzubereiten und die Technik zu installieren.“ Das Ergebnis beeindruckt auch den Bergmann.

Von Ute Weilbach

Zum Vdeo der Sendung

Quelle: HNA

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